Innovative Lösungen für Städte: HafenCity Universität Hamburg als Kooperationspartner im EU-Projekt CLEVER Cities beteiligt

Im Juni startete die HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg) zusammen mit der Freien und Hansestadt Hamburg als Koordinatorin und dem Bezirk Harburg als Projektträger, dem Hamburger Weltwirtschaftsinstitut, der Stadtenwicklungsgesellschaft Hamburg (STEG) sowie der Technischen Universität Hamburg (TUH) und in Kooperation mit 33 weiteren Städten und Institutionen aus Europa, Südamerika und China das EU-geförderte Projekt CLEVER Cities. Mit einem interdisziplinären Team ist die HCU Hamburg in den Bereichen Bürgerbeteiligung, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur beteiligt. Geleitet wird das Projekt an der HCU Hamburg von den waterfront-Mitgliedern Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling, Prof. Dr.-Ing. Jörg Noennig und Prof. Antje Stokman. Modellstädte des Projekts sind unter anderem Hamburg, London und Mailand. Dort sollen naturbasierte Lösungen und Methoden der Stadtplanung zur Aufwertung und Regenerierung benachteiligter Stadtteile beitragen. In die Gestaltungsprozesse werden neben den Expertinnen und Experten auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile eingebunden. Das Projekt läuft bis ins Jahr 2023.

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Zur Behebung sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Probleme in ausgewählten Stadtteilen setzen die teilnehmenden Städte auf naturbasierte Interventionen, wie etwa die Errichtung von grünen Korridoren oder die Gestaltung von Fassaden- und Dachbegrünung. Dabei werden auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadtteile sowie lokale Unternehmen und bürgerschaftliche Initiativen in die Planungsprozesse einbezogen. Zu den grünen Interventionen, die im Rahmen von CLEVER Cities in Hamburg umgesetzt werden, zählt die Entwicklung von naturbasierten Lösungen im Harburger Stadtteil Neugraben-Fischbek, in dem die Hälfte der Bevölkerung einen Migrationshintergrund hat. Hier sind Wohnbauprojekte geplant, die auch Asylunterkünfte beinhalten.

waterfront-Mitglied Prof. Dr.-Ing. Jörg Knieling, Professor für Stadtplanung und Regionalentwicklung und Koordinator des HCU-Teams: „Im Rahmen von CLEVER Cities entwickelt die HCU Hamburg in enger Kooperation mit der Stadt Hamburg innovative naturbasierte Lösungen, um die Lebensqualität im Bezirk Harburg zu steigern. Die Lösungen sollen Vorbildcharakter haben.“

waterfront-Mitglied Prof. Dr.-Ing. Jörg Noennig, Professor für Digital City Science am CityScienceLab der HCU Hamburg: „Die Digitalisierung bietet neue Ansätze und Lösungen für Bürgerbeteiligungsprozesse im Projekt CLEVER Cities. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem Bezirk und den Bürgerinnen und Bürgern.“

waterfront-Mitglied Prof. Antje Stokman, Professorin für Landschaftsarchitektur an der HCU Hamburg: „Naturbasierte Lösungen bieten eine Bandbreite an Möglichkeiten zur kreativen Intervention im öffentlichen Raum. CLEVER Cities wird von diesen innovativen Ansätzen, die sich in andere teilnehmende Städte transferieren lassen, profitieren.“

Thomas Jacob, Projektkoordinator CLEVER Cities, Senatskanzlei Hamburg: „Die Bebauung in Neugraben-Fischbek stammt zu einem erheblichen Teil aus den 1960er und 1970er Jahren. Gleichzeitig ist die Arbeitslosigkeit in Neugraben-Fischbek deutlich höher als in anderen Stadtteilen Hamburgs. Neugraben-Fischbek gehört zu den am schnellsten wachsenden Gebieten in Hamburg und die multikulturelle Bevölkerung birgt große Potentiale. Ich bin sicher, dass wir naturbasierte Lösungen finden werden, durch die wir gemeinsam Probleme lösen können.“

Weitere europäische Teilprojekte von „CLEVER Cities“ sind die Anlage eines Grünkorridors entlang einer Bahnstrecke in Mailand und die Neugestaltung des Gebiets Thamesmeade in London. Neben Hamburg, London und Mailand gehören mit Belgrad, Larissa, Madrid, Malmö, Quito und Sfantu Gheorghe sechs weitere Städte in Europa und Südamerika zum Projekt. Beteiligt sind darüber hinaus Forschungseinrichtungen und Städte in China.

Eröffnung des BIM-Forschungslabs an der HafenCity Universität Hamburg

An der HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg) ist am 9. Juli 2018 im Holcim Auditorium vor rund 100 Gästen und Interessierten aus Architektur- und Ingenieurbüros und aus Hamburger Behörden sowie mit zahlreichen Lehrenden und Studierenden die Auftaktveranstaltung für das Building Innovation Lab (BIMLab@HCU) begangen worden. In dem neuen Lehr- und Forschungslaboratorium für BIM – Building Information Modeling – sollen vielfältige Themen zu digitalen integrierten Prozessen und neue Perspektiven sowie praxisnahe Möglichkeiten erarbeitet werden. BIM bezeichnet dabei eine kooperative, modellbasierte Planungsmethodik und nutzt digitale Prozesse und Strategien für Planung, Bau und Betrieb von Gebäuden. Das BIMLab@HCU wird von waterfront-Mitglied und Bauingenieur-Professorin Dr.-Ing. Annette Bögle, Architektur-Professor Dipl.-Ing. Reinhold Johrendt und dem Architekten Prof. Daniel Mondino geleitet. Künftig soll das Lab der Metropolregion Hamburg als Laboratorium für die Anwendung von BIM und als Plattform für die Weiterentwicklung der Methode dienen.

Die Digitalisierung des Alltags schreitet mit großen Schritten voran, der digitale Wandel verändert auch das Planen, Bauen und Betreiben von Bauwerken. BIM als digitales integriertes Prozessmanagement zur Planung, Ausführung und Bewirtschaftung von Bauwerken, auch „Bauwerksdatenmodellierung“ genannt, ist dabei unerlässlich. Das neu gegründete BIMLab@HCU findet an der HCU Hamburg mit ihrem inter- und transdisziplinären Ansatz ein ideales Umfeld für Building Information Modeling als Querschnittsdisziplin. Die kooperative Arbeitsmethodik zur digitalen Verwaltung der Informationen und Daten von Bauwerken soll an der HCU Hamburg künftig gemeinsam mit allen Akteuren des Planens, Bauens und Betreibens weiterentwickelt werden. Mit der Besetzung der neuen Stiftungsprofessur für Digitales Integriertes Prozessmanagement durch den Architekten Prof. Daniel Mondino wird die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit digitalen Planungswerkzeugen und der interdisziplinäre Austausch an der HCU Hamburg gestärkt. Ermöglicht wurde die Professur durch die EUROPA-CENTER Uwe Heinrich Suhr Stiftung.

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HafenCity Universität Hamburg und waterfront-Mitglied: „BIM ist geeignet die allgegenwärtigen „7 Plagen des Bauens“ zu beherrschen – angefangen von der präzisen und realistischen Definition des Bauvorhabens über die intensive Kommunikation und einen aktuellen Informationsaustausch bis hin zum Management von Planung und Bau. BIM ist eine zeitgemäße Methodik, eine Philosophie, Sichtweise und Handlungsgrundlage für alle Baubeteiligten. Das BIMLab@HCU soll für die Lehre, die Forschung und den intensiven Austausch aller Interessierten die Plattform des Nordens werden.“

Uwe Heinrich Suhr, EUROPA-CENTER Uwe Heinrich Suhr Stiftung: „Als Praktiker, der täglich mit Architekten, Bauherren und Investoren zu tun hat, weiß ich, wie wichtig eine verifizierte Datengrundlage für große Projekte ist. BIM sollte für alle Bauherren relevant sein und hilft Lösungsansätze zu finden. Ich wünsche mir, dass Hamburg und die HCU Hamburg in Zukunft bei BIM eine Vorreiterrolle einnehmen.“

Prof. Daniel Mondino, Professur für Digitales Integriertes Prozessmanagement – Planen, Building Information Modeling (BIM), HCU Hamburg: „Wir müssen uns bewusst sein, dass die Menschen, die wir heute ausbilden am Ende des Studiums einer völlig anderen digitalen Welt begegnen. Darauf muss unsere Ausbildung reagieren. Wir verstehen das BIMLab als Hotspot für die Digitalisierung im Bauen, Planen und Betreiben der Metropolregion Hamburg.“

waterfront-Mitglied Prof. Dr.-Ing. Annette Bögle, Professur für Entwurf und Analyse von Tragwerken, HCU Hamburg: „Wir müssen über die Grenzen der Disziplinen hinaus kommunizieren, da BIM eine Querschnittsdisziplin ist. Wir wollen in Zukunft das dazugehörige Kompetenzzentrum sein.“

 

Die Vorbereitungen für die Einrichtung des Lab haben drei Jahre in Anspruch genommen. Das Lab hat bereits im Januar 2018 die Arbeit aufgenommen. Das BIM Lab@HCU soll zu einer ersten Adresse bei der Erforschung und Weiterentwicklung modellbasierter Planung und Bearbeitung von Bauprojekten in Hoch- und Tiefbau sowie in der Infrastrukturplanung werden. Darüber hinaus wird die Digitalisierung von Bauplanung, Ausführung und Instandsetzung auch die Berufsbilder in Architektur und Bauingenieurwesen in den kommenden Jahren und Jahrzehnten nachhaltig verändern. Die HCU Hamburg und das BIMLab@HCU wollen in Forschung und Lehre diese Entwicklung mitgestalten und in Bezug auf die Methode BIM und den damit verbundenen Qualifikationsmöglichkeiten die Studierenden, Absolventinnen und Absolventen zeitgemäß und zukunftsorientiert auf die Praxis und spätere Berufswelt vorbereiten.

Zwei HCU-Professorinnen und waterfront-Mitglieder erhalten Hamburger Lehrpreis für exzellente Hochschullehre

Zum zehnten Mal haben die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) und die Hamburger Hochschulen mit dem Hamburger Lehrpreis Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer für herausragende und exzellente Lehre ausgezeichnet. Vergeben wurden insgesamt 16 Einzelpreise, die sich einige der Preisträgerinnen und Preisträger teilen. Dieses Jahr wurden zwei Professorinnen der HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg) als Preisträgerinnen auszeichnet: Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker und Prof. Dr. Monika Grubbauer erhielten in einem feierlichen Rahmen die Auszeichnung von Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank in der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky. Mit dem Preis werden innovative Lehrleistungen von Professorinnen und Professoren, Dozentinnen und Dozenten sowie wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der sechs staatlichen Hamburger Hochschulen prämiert.

Die Qualität der Lehre stetig zu verbessern und Vorlesungen, Seminare oder Übungen so zu gestalten, dass Studierende sie als spannend und lehrreich empfinden, ist eine große Herausforderung. 16 Hamburger Hochschullehrerinnen und Hochschullehrern ist es im letzten Jahr besonders gut gelungen, Studierende für wissenschaftliche Themen zu begeistern. Für ihre außerordentlichen fachlichen und didaktischen Leistungen werden die Lehrenden mit Einzelpreisen von bis zu 10.000 Euro ausgezeichnet. Das Vorschlagsrecht für den Lehrpreis liegt ausschließlich bei den Studierenden. Eine hochschulinterne Jury unter Beteiligung der Studierenden bewertet die Nominierungsvorschläge.

Copyright: BWFG

Prof. Dr.-Ing. Annette Eicker ist Professorin für Geodäsie und Ausgleichsrechnung sowie stellvertretende Studiendekanin im Bachelor-Programm der Geodäsie und Geoinformatik . Sie wird für ihr Engagement im mathematischen Bereich ausgezeichnet. Gemeinsam mit einer Forschungsgruppe der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) entwickelt waterfront-Mitglied Eicker momentan unter Einbeziehung von Satellitendaten ein hydrologisches Modell, um globale Wasserkreisläufe- und mengen besser quantifizieren zu können. Laut Begründung der Jury schaffe Eicker es, die Neugier der Studierenden für ein komplexes mathematisches Fachgebiet zu wecken und durch interdisziplinäre, aktuelle sowie zukunftsorientierte Inhalte in ihren Lehrveranstaltungen die Motivation, Eigenständigkeit und Kreativität der Studierenden zu stärken. „Der Lehrpreis bedeutet mir sehr viel und ist für mich ein tolles Feedback, wie sehr sich der Aufwand lohnt. Mir macht die Lehre wirklich viel Spaß und es ist sehr schön zu sehen, dass ich die Studierenden damit erreiche“, resümiert Eicker.

Prof. Dr. Monika Grubbauer ist Architektin und promovierte Stadtsoziologin. Ihr Arbeitsgebiet umfasst die Geschichte und Theorie der Stadt in den Studienprogrammen Stadtplanung, Urban Design und Kultur der Metropole. Die Schwerpunkte ihrer Forschung liegen auf Stadtentwicklung und Strukturwandel, Stadt- und Wohnungspolitik sowie transnationalen Wissenspraktiken in Architektur und Planung. „Ich bedanke mich für diese Anerkennung und die damit zum Ausdruck gebracht Wertschätzung, die mir viel bedeutet“, betont waterfront-Mitglied Grubbauer. Die Ausrichtung der Lehre an den Bedürfnissen und Interessen der Studierenden, der hohe Praxisbezug, ihre Begeisterung für das Fach und die Stärkung des gemeinschaftlichen Lernens förderten die Anregung zum Selbststudium, so in der Begründung der Jury. In der Begründung der Studierenden wird zudem ihre Funktion als Ansprechpartnerin und ihr großes Interesse am Feedback der Studierenden hervorgehoben. Der Dank Grubbauers richtet sich nicht nur an ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter: „Nicht nur die Studierenden lernen von und durch uns, sondern wir auch mit und von Ihnen. Räume für Diskussionen und kritische Reflexionen sind von entscheidender Bedeutung, will man Universität nicht nur als Ausbildungs- sondern als Bildungsinstitution in einem umfassenden Sinn begreifen.“

HCU Hamburg vergibt Deutschlandstipendium wieder an 44 Studierende

Bereits zum 7. Mal verlieh die HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg) im Juni das Deutschlandstipendium. In diesem Jahr ging das Stipendium an insgesamt 44 Studierende. Seit das Stipendium erstmalig vergeben wurde, hat sich die Zahl der Förderungen an der HCU Hamburg vervierfacht: Waren es 2011 noch 11 Stipendiatinnen und Stipendiaten, so freuten sich 2017 bereits 44 Studierende über die Auszeichnung. Über einen Zeitraum von zwei Semestern erhalten besonders leistungsstarke und engagierte Studierende der HCU Hamburg eine monatliche Förderung von 300 Euro. Die einkommensunabhängigen Stipendien finanzieren zu gleichen Teilen das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), sowie Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen. Auch in diesem Jahr waren wieder einige waterfront-Mitglieder unter den Förderinnen und Förderern.

Auf der feierlichen Vergabefeier überreichte Axel Kiel (Europa Center Uwe Heinrich Suhr Stiftung / waterfront-Mitglied) alsVertreter der Fördererinnen und Förderer sowie Jost Backhaus, Koordinator des Deutschlandstipendiums an der HCU Hamburg, den Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Urkunden. Von den 2.300 Studierenden der HCU Hamburg haben sich insgesamt 120 Bewerberinnen und Bewerber für das diesjährige Deutschlandstipendium beworben. Mit einer Förderquote von ca. 2,5 % liegt die HCU Hamburg über dem Bundesdurchschnitt und erzielt einen Spitzenwert unter den staatlichen Hamburger Hochschulen. Nach der Vergabe konnten sich die „alten“ und „neuen“ Stipendiatinnen und Stipendiaten sowie ihre Förderinnen und Förderer in geselliger Runde kennenlernen und austauschen.

Mit ihrer vierten Teilnahme an dem Programm fördert die Europa Center Uwe Heinrich Suhr Stiftung als waterfront-Mitglied in diesem Jahr drei Studierende. Zum dritten Mal engagieren sich mit je einem Stipendium die waterfront-Mitglieder WTM Engineers sowie PRISMA Projektingenieure. Erstmalig als Förderer dabei ist in diesem Jahr die ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG (waterfront-Mitglied) mit zwei Stipendien.

Neben der finanziellen Unterstützung bietet das Deutschlandstipendium die Möglichkeit zum Dialog zwischen Fördererinnen und Förderern sowie Geförderten aller Fachrichtungen und belebt die Vernetzung von Unternehmen, Gesellschaft und Hochschule. Ein Begleitprogramm und regelmäßige Stammtische ermöglichen den Stipendiatinnen und Stipendiaten einen intensiven Austausch. Die Geförderten nehmen regelmäßig gemeinsam an karikativen Veranstaltungen, wie beispielsweise dem HSH Nordbank Run, teil.

Das einkommensunabhängige Deutschlandstipendium unterstützt begabte Studierende aller Nationalitäten. Zu den Förderkriterien zählen neben guten Noten und Studienleistungen auch soziales und gesellschaftliches Engagement, sowie biographische Besonderheiten und Hindernisse im Lebens-und Bildungsweg, die erfolgreich gemeistert wurden. Mit dem Deutschlandstipendium baut die Bundesregierung die Förderung von akademischem Nachwuchs aus. Die HCU Hamburg trägt mit ihrer Beteiligung dazu bei, dass begabte Studierende aus allen Nationen und Teilen der Gesellschaft die Chance bekommen, sich auf ihr Studium zu konzentrieren und Kontakte zu knüpfen.

 

Platz 5 für die HCU Hamburg bei der Segelregatta der Hamburger Hochschulen

Die HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg) hat wie in den vergangenen Jahren an der Segelregatta der Hamburger Hochschulen teilgenommen. Stürmisches Wetter herrschte bei der 18. Auflage der Segelregatta am 22. Juni. Am Freitagnachmittag starteten 10 Crews aus Vertreterinnen und Vertretern der Hamburger Hochschulen auf der Außenalster. Bei stürmischen Böen und einem Mix aus Sonne und Wolken war auf der Alster das ein oder andere waghalsige Manöver für die Zuschauerinnen und Zuschauer sowie eine spannende Regatta zu sehen.

Auch in diesem Jahr waren wieder mehrere Präsidiumsmitglieder der HCU Hamburg mit Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka, Kanzlerin Stephanie Egerland sowie Vizepräsident Prof. Dr. Harald Sternberg im HCU-Team vertreten. Die HCU-Segelcrew war auch sonst sehr gemischt aufgestellt: Studierende, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung waren mit an Bord.

Auf dem Segelsteg der Universität Hamburg wurden die Segelboote verteilt und die Besprechung des Regelwerks sowie die Steuermannsbesprechung vorgenommen. Dabei sieht die Regelkunde vor, dass nach jeder Runde die Bootsbesatzung wechselt und stets ein Mitglied der jeweiligen Hochschulleitung in einer Segelcrew sein muss. Insgesamt wurden fünf Runden gesegelt. Reichlich Wind sorgte für beste Bedingungen für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und einen attraktiven Wettbewerb. Die Böen von bis zu 6-7 Windstärken und auch die schwierigen Manöver an den Wechselstationen trugen dazu dabei, dass einige Boote kenterten.

Auch in diesem Jahr hat die Hochschule für bildende Künste (HfbK) vor der Universität Hamburg und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW Hamburg) den Alstercup gewonnen und konnte somit den Titel des Vorjahres verteidigen. Gratulation an die Sieger, aber auch an die HCU-Crew, die den guten 5. Platz belegte. Zur Siegerehrung mit einem tollen Catering vom Studierendenwerk kam dann auch die Sonne wieder etwas heraus.

Team: Kai Schramme, Hans-Jörg Klausnitzer, Tom Kniephoff, Johanna Manske, Björn Bonna, Prof. Dr. Harald Sternberg, Adrian Bachmann, Stephanie Egerland, Dr.-Ing. Walter Pelka, Simon Meyer