HCU Dank der waterfront-Mitglieder bei der Vergabe der Deutschlandstipendien bundesweit vorn mit dabei

Vergabefeier in der "Bugspitze" der HCU mit den Studierenden und Förderern

Vergabefeier in der „Bugspitze“ der HCU mit den Studierenden und Förderern

Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) vergab am 25. Mai für das Sommersemester 2016 bereits zum fünften Mal das Deutschlandstipendium für den Förderzeitraum von zwei Semestern. Die Förderung in Höhe von 300 Euro monatlich soll besonders leistungsstarke und engagierte Studierende beim Studium unterstützen. Die einkommensunabhängigen Stipendien werden zu gleichen Anteilen gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie den Förderern der HCU zur Verfügung gestellt. Die HCU konnte die Anzahl der Geförderten von 2015 auf 2016 um 20% auf 24 Studierende erneut steigern. Auf die Anzahl der Studierenden in Regelzeit bezogen, steht die HCU mit einer Förderquote von 1,33% noch vor dem Saarland, das im letzten Jahr mit 1,22% den Spitzenreiter im Ländervergleich bildete.

HCU Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka (re.) mit Förderern sowie Vizepräsident Prof. Harald Sternberg (li.)

HCU Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka (re.) mit Förderern sowie Vizepräsident Prof. Harald Sternberg (li.)

Aus dem Bereich der waterfront-Mitglieder fördert die Henri Benthack Stiftung seit Beginn und maßgeblich 13 Stipendien für die Studierenden der HCU. Dr. Hesse und Partner Ingenieure stellen bereits zum dritten Mal ein Stipendium zur Verfügung. Mit ihrer zweiten Teilnahme an dem Förderprogramm haben die Europa Center Uwe Heinrich Suhr Stiftung (3 Stipendien) und die Ingeborg Suhr Stiftung (3 Stipendien) ihr Engagement um 2 Stipendien erhöht. Neu dabei sind in diesem Jahr WTM Engineers (1 Stipendium). Somit setzen sich die Förderer des Deutschlandstipendiums zu 87% aus waterfront-Mitgliedern zusammen.

Ebenfalls zum zweiten Mal engagiert sich die Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG (2 Stipendien), neu dabei sind PRISMA Projektingenieure (1 Stipendium).

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus allen Studiengängen der HCU erhielten im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Präsidium der HCU ihre Urkunden persönlich durch die Förderer und HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka. Gefördert wird damit auch der nachhaltige Kontakt zwischen Stipendiaten und Förderern – ebenfalls ein Anliegen des Deutschlandstipendiums. Durch ein vom Bund zur Verfügung gestelltes und stetig weiterentwickeltes online Bewerbungs- und Verwaltungstool sowie ein moderiertes Auswahlverfahren wird der Aufwand an der HCU extrem schlank gehalten, so dass an der HCU kein weiterer Verwaltungsaufwand entsteht.

Für die Stipendien hatten sich insgesamt 79 Studierende beworben. In einer Jurysitzung wurden die Siegerinnen und Sieger gekürt. Ausschlaggebend waren neben gute Noten und Studienleistungen auch weiche Kriterien wie fachliches Engagement, die Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen sowie das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg.

 

Stadt Hamburg nutzt interaktives Stadtmodell der HafenCity Universität zur Suche von Flächen für Flüchtlingsunterkünfte

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz eröffnete gestern einen breit angelegten Prozess zur Einbindung der Öffentlichkeit in die Suche nach geeigneten Flächen für Flüchtlingsunterkünfte: FindingPlaces.hamburg

Der Erste Bürgermeister Olfa Schol zwischen Prof. Ziemer (li) und Moderatorin Julia Sen

Der Erste Bürgermeister Olaf Scholz zwischen Prof. Ziemer (li) und Moderatorin Julia Sen

FindingPlaces.hamburg ist ein Kooperationsprojekt der HafenCity Universität Hamburg (HCU) und der Stadt Hamburg. Im Rahmen angewandter Forschung nehmen die Hamburgerinnen und Hamburger in den kommenden Wochen mit Hilfe eines interaktiven und digitalen Stadtmodells aktiv an der Flächensuche für Flüchtlingsunterkünfte teil. Erprobt wird das Modell anhand der Aufgabenstellung, Flächen in Hamburg zu finden, die sich für die Errichtung von Unterkünften für 20.000 Flüchtlinge eignen.

Die Stadt erhofft sich durch das Projekt konkrete Hinweise auf noch unentdeckte Flächen, die sich zur Errichtung von Flüchtlingsunterkünften eignen und setzt dabei auf die Expertise und die Ortskenntnis der Hamburgerinnen und Hamburger.

Podiumsdiskussion vor einem Bild des Stadtmodells

Podiumsdiskussion vor einem Bild des Stadtmodells

An der Eröffnungsveranstaltung zum Projekt FindingPlaces an der HCU Hamburg nahmen neben Olaf Scholz auch Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU Hamburg, Prof. Dr. Gesa Ziemer, Direktorin des CityScienceLabs an der HCU Hamburg, Anselm Sprandel, Leiter des Zentralen Koordinierungsstabs Flüchtlinge (ZKF) und der extra aus den USA angereiste Kent Larson, Direktor der Changing Places Group am Media Lab des Massachusetts Institute of Technology (MIT) in Boston, teil.

Olaf Scholz: Finding Places ist das Hamburger Modell der digital informierten Bürgerbeteiligung in einer offenen Gesellschaft. Hier ist ein wahrhaft soziales und interaktives Modell entstanden. Alle Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen, sich zu beteiligen.“

Die Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Katharina Fegebank

Die Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Katharina Fegebank

Katharina Fegebank: „Die Digitalisierung durchmischt alle gesellschaftlichen Bereiche und ermöglicht neue Formen der Beteiligung. Die HafenCity Universität Hamburg ist durch ihren Zuschnitt prädestiniert, diese Erkenntnis auch in der Auseinandersetzung mit dem Wachstum und der Entwicklung von Städten zu nutzen. FindingPlaces ist ein Reallabor für Hamburgs Bürgerinnen und Bürger. Mit dem Modell spielen wir nicht ‘SimCity‘ im Offline-Modus, es ist uns ernst damit.“

Walter Pelka: „Durch das CityScienceLab, der Kooperation der HCU Hamburg mit dem MIT Media Lab in Boston, wird Stadtplanung begreifbarer und interaktiver. Als wissenschaftliche Institution stellen wir gerne Werkzeuge und Plattformen für einen konstruktiven Stadtdialog zur Verfügung und öffnen unser Haus damit weit für die Hamburgerinnen und Hamburger.“

Gesa Ziemer: „Mit FindingPlaces präsentieren wir den Hamburgerinnen und Hamburgern ein technisch ausgefeiltes Modell, das Lust macht, mitzudiskutieren. Sein volles Potenzial zur politischen Meinungsbildung entfaltet sich durch eine konstruktive Beteiligung in den Workshops.“

Anselm Sprandel: „Flächen für Unterkünfte zu finden ist und bleibt eine Herausforderung in unserer Stadt, auch wenn derzeit weniger Schutzsuchende in Hamburg ankommen. Wichtig bleibt, dass wir integrationsfreundliche Lösungen für alle, das heißt insbesondere auch für die Bürgerinnen und Bürger, finden. Ich gehe fest davon aus, dass gemeinsam erarbeitete Ergebnisse helfen, den Integrationsprozess erfolgreich weiterzuführen.“

Kent Larson: „Städte nutzen in der Stadtplanung seit Jahrzehnten die gleichen Methoden. Wir haben mit den City Scopes eine Plattform geschaffen, um modernen Anforderungen mit modernen Methoden zu begegnen. Dieses Open Source-Modell wird bereits in vielen Städten genutzt, die HCU Hamburg stärkt mit ihren technischen Weiterentwicklungen die Bedeutung des Modells für die Stadtplanung noch weiter.“

In Workshops am Stadtmodell sollen städtische Flächen ab 1.500m² gefunden werden, für die zügig mit der Bauvorbereitung von Flüchtlingsunterkünften begonnen werden kann, die für eine Dauer von mindestens drei bis fünf Jahren errichtet werden sollen.

Am Morgen gab es eine Pressekonferenz und eine Präsentation des Modells für Medienvertreter

Am Morgen gab es bereits eine Pressekonferenz und eine Präsentation des Modells für Medienvertreter

Die jeweils rund zweistündigen Workshops starten am 25. Mai und finden im CityScienceLab an der HCU Hamburg statt. Maximal 30 Personen können nach vorheriger Anmeldung pro Workshop teilnehmen und Flächen für Flüchtlingsunterkünfte in den sieben Hamburger Bezirken diskutieren. Die Stadt wird die gefundenen Flächen auf die tatsächliche Eignung zur Errichtung einer Unterkunft prüfen und das Prüfergebnis innerhalb von 14 Tagen veröffentlichen. FindingPlaces soll damit den Dialog zum Thema Flüchtlingsunterbringung fördern und zur Transparenz bei der Flächenprüfung durch die Stadt beitragen.

Das in den Workshops verwendete interaktive Stadtmodell ist ein so genanntes City Scope. Die Besonderheit der City Scopes ist die Übertragung von digitalen Informationen in physische Interaktion: Mit einfachen Bausteinen, die mit Datenmengen codiert sind, kann direkt an einem Arbeitstisch modelliert werden. Die Veränderungen werden mit Beamern und Kameras sofort im Datenmodell projiziert und erfasst. Diese interaktiven Stadtmodelle dienen der anschaulichen Darstellung der Ergebnisse und deren Vermittlung auch für Nicht-Fachleute. Entwickelt vom MIT in Boston, wurde das verwendete CityScope unter der Leitung von Prof. Gesa Ziemer an der HCU Hamburg weiterentwickelt und an die Anforderungen des Projektes FindingPlaces.hamburg angepasst.

Workshop-Termine, Anmeldung, weitere Informationen und FAQ zum Projekt unter: www.findingplaces.hamburg

SBE16 Hamburg: Internationale Konferenz zum nachhaltigen Bauen an der HCU verzeichnet 450 Fachbesucher

Hendricks Fegebank eröffnen SBE16Vom 8. bis zum 11. März 2016 trafen sich 450 Experten aus über 40 Nationen zur SBE16 „International Conference on Sustainable Built Environment“ an der HafenCity Universität in Hamburg. Unter dem Motto „Strategies, Stakeholders, Success factors“ ging es in wissenschaftlichen Vorträgen, Podiumsdiskussionen, Workshops für Nachwuchswissenschaftler sowie Posterausstellungen um Nachhaltigkeit in der gebauten Umwelt. Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks und HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka eröffneten gemeinsam mit Hamburgs Zweiter Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank die internationale Konferenz.

Hausherr und HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka würdigte in seinen Grußworten die über 15-jährige Tradition der SBE-Veranstaltungen und attestierte: „Die Internationalität, mit 213 Beiträgen aus über 40 Ländern, und die interdisziplinäre Ausrichtung der Konferenz auf Nachhaltigkeit passen sehr gut zur HafenCity Universität Hamburg als Hochschule neuen Typs, an der diese Zuschnitte bereits erfolgreich implementiert sind.“

Dr. Barbara Hendriks, Bundesministerin für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit, bezeichnete klimaverantwortliches Bauen als verpflichtenden Ansatz für die Zukunft: „Hamburg als Stadt an der Wasserkante ist von einem steigendem Meeresspiegel bedroht: das wird mit hohen Kosten verbunden sein. Ebenso werden Klimaflüchtlinge in der Zukunft eine wesentlich stärkere Herausforderung darstellen.“

IMG_7717Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft Katharina Fegebank beschrieb Hamburg als „eine der führenden Städte in Bezug auf Nachhaltigkeit“ und ergänzte, dass „die HCU daher mit ihrem Ansatz zur richtigen Zeit in der richtigen Stadt angesiedelt ist“. Sie rief die großen Herausforderungen im Zusammenhang mit der Gründung der HCU in Erinnerung: „Die HCU ist eine gelungene Umsetzung einer transdisziplinären Perspektive auf die gebaute Umwelt. Die HCU kooperiert zudem mit diversen Nachhaltigkeitsclustern und hat ihr Labor im größten innerstädtischen Stadtentwicklungsprojekt Europas.“ Sie dankte der HCU mit ihrem CityScienceLab darüber hinaus für die Umsetzung eines Beteiligungsprozesses im Zusammenhang mit den Herausforderungen der Flüchtlingsunterbringung in Hamburg.

Das breite Spektrum der 5-tägigen Veranstaltung behandelte inhaltlich die strategischen Ziele zur Reduzierung des CO2- Ausstoßes im Gebäudesektor, Lösungsansätze zur europäischen Energieeffizenz-Strategie und bot Anlass zum wissenschaftlichen und fachlichen Austausch durch Vorträge, Workshops und Special Sessions. Im Rahmen der begleitenden Ausstellung bot die SBE16 Hamburg zahlreiche Möglichkeiten zum Austausch mit Akteuren aus der Praxis. Führungen, Exkursionen und ein abwechslungsreiches Abendprogramm u.a. mit einem Welcome-Event in der Handelskammer sowie einem HCU-Abend mit der Verleihung der Holcim (Deutschland) GmbH Studienpreise für Nachhaltigkeit rundeten die Konferenz gelungen ab. Führungen, Exkursionen und ein abwechslungsreiches Abendprogramm u.a. mit einem Welcome-Event in der Handelskammer sowie einem HCU-Abend mit der Verleihung der Holcim (Deutschland) GmbH Studienpreise für Nachhaltigkeit rundeten die Konferenz gelungen ab.

Feierliches Jubiläum zum 10-jährigen Geburtstag der HCU

IMG_6460Die Gäste der HCU-Jubiläumsfeier wurden am 22. Januar von einem in Rottönen illuminierten Foyer und stimmungsvoller Musik einiger Studierender empfangen. Beim Sektempfang wurden Erinnerungen aus zehn Jahren HCU ausgetauscht, bevor die Gäste zur offiziellen Begrüßung durch den HCU-Präsidenten Dr.-Ing. Walter Pelka im Holcim-Auditorium Platz nahmen. Weitere namhafte Persönlichkeiten und Mitglieder des ersten und zweiten Hochschulrates der HCU blickten vor allem auf die Anfangszeit der noch jungen Universität zurück.

Walter Pelka startete mit einem Überblick über die bewegte Geschichte der HCU, und hob finanzielle Herausforderungen ebenso hervor wie die der Zusammenführung von fünf Standorten, IMG_6491die ein fachübergreifendes Zusammenarbeiten zu Beginn kaum möglich machten. Umso mehr freute sich der Präsident daher, dass 10 Jahre nach der Gründung ein ausgeglichener Finanzhaushalt herrscht und alle Mitarbeiter und Studierenden im Neubau am Baakenhafen unter einem Dach an spannenden, interdisziplinären Projekten arbeiten können. „Im Zuge des Bologna-Prozesses ist es zu einer Annäherung von Universitäten und Fachhochschulen und damit zu einem Paradigmenwechsel in der deutschen Hochschullandschaft gekommen. Gleichzeitig wuchs die Erkenntnis, dass sich die drängenden Probleme dieser Welt nur in einer konsequent fachübergreifenden Forschung und Lehre erfolgreich angehen lassen. Aus diesen beiden Entwicklungssträngen heraus entstand die Vision einer Universität neuen Typs, die mit der HCU realisiert wurde.“

Werner Sobek, Vorsitzender des Gründungshochschulrates, erinnerte sich als zweiter Redner an arbeitsintensive Anfänge der Universitätsgeschichte: alle Studiengänge wurden neu konzipiert, einige sogar ganz neu entwickelt. Auch Katharina Fegebank, zweite Bürgermeisterin der Stadt Hamburg und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, lobte die positive Entwicklung der Universität ebenfalls. Den Blick auf die Anfangszeit fände sie spannend, besonders hob sie aber die mittlerweile feste Verankerung der HCU in der Hamburger Hochschullandschaft hervor.

Es folgte ein fesselnder Impulsvortrag von Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Direktor des Wuppertal Instituts für Klima, Energie und Umwelt. Er thematisierte den Paradigmenwechsel in der IMG_6573Wissenschaft: Die Vorstellung eines Wissenschaftlers im Elfenbeinturm sei veraltet. Forschung finde heute nicht mehr in der Abgeschiedenheit eines Labors statt, sondern in ständigem Austausch mit der Umwelt. Aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen wie der Klimawandel, wirtschaftliche Veränderungen oder auch Migrationsströme seien zentrale Themen im „Real-Labor“ der Wissenschaft und würden vor allem Städte in den Fokus der Forschung stellen. Schneidewind zeigte sich daher überzeugt davon, dass die Gründungsidee der HCU – eine Universität für Baukunst und Metropolentwicklung zu schaffen – eine zukunftsweisende ist und wünschte sich auch in anderen Bereichen der Wissenschaft mehr interdisziplinäre Zusammenarbeit.

Bevor die Gäste zum informellen Teil des Abends und der AStA-Party in die Caféteria entlassen wurden, hatte Leo Mittelholzer, Vorsitzender des 2. Hochschulrates der HCU, das Wort. Mit schweizerischer Gelassenheit und Humor resümierte er die positive Entwicklung der Universität von den Kinderschuhen an. Die Pubertät, so schloss er, stünde ja noch bevor.

Nacht des Wissens an der HCU ein voller Erfolg

Senatorin Katharina Fegebank und HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka erhalten von Prof. Martin Wickel Erläuterungen zu den ausgestellten Projekten

Senatorin Katharina Fegebank und HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka erhalten von Prof. Martin Wickel Erläuterungen zu den ausgestellten Projekten

Am 7. November hat in Hamburg zum sechsten Mal die Nacht des Wissens stattgefunden, an der sich 55 Hochschulen, Forschungsinstitute und wissenschaftliche Einrichtungen mit insgesamt über 1.000 Programmpunkten beteiligt haben. Die Zahlen zeigen, das Interesse der Hamburger Bürgerinnen und Bürger ist stark: ca. 30.000 Besucher machten sich auf, um sich von 17 bis 24 Uhr über die Angebote der Wissenschaftseinrichtungen der Hansestadt zu informieren, an Kursen teilzunehmen, Ausstellungen zu besuchen oder Vorträge zu hören.

Viele Interessierte nutzen die Möglichkeit, an Werkstattführungen teilzunehmen

Viele Interessierte nutzen die Möglichkeit, an Werkstattführungen teilzunehmen

Die HCU hat sich bereits zum 3. Mal erfolgreich an dieser schönen Aktion beteiligt. Die Studierenden und Mitarbeiter haben mit sehr viel persönlichem Einsatz 24 Ausstellungen, Filmvorführungen und Mitmach-Angebote auf die Beine gestellt und 11 öffentliche Vorträge aus allen Studiengängen der HCU gehalten. Von einer Kindervorlesung „Warum gibt es Städte und wieso sieht jede Stadt anders aus?“ zum Veranstaltungsbeginn bis zur „Architekturvermittlung belletristisch verpackt“ kurz vor Mitternacht war für alle Besucher etwas dabei.

Volles Haus auch kurz vor Mitternacht in der Bibliothek

Volles Haus auch kurz vor Mitternacht in der Bibliothek

Mit diesem engagierten Programm und einer großen Video-Projektion auf der stadtseitigen HCU-Außenfassade blieb der Erfolg nicht aus: die HCU hat ihren bisherigen Besucherrekord gebrochen, und konnte zur Nacht des Wissens 1.289 Besucher (2013: 1.036 Besucher) begrüßen. Darüber hinaus war die HCU auch Station der VIP-Delegation von Frau Senatorin Fegebank, die mit ihren Gästen (Mitglieder des Wissenschaftsausschusses, Deputierte, hochrangige Vertreter anderer Hamburger Hochschulen) an der HCU Station gemacht hat und sich drei Exponate hat erläutern lassen.