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Erstes duales Studium an der HafenCity Universität Hamburg

Ein praxisnahes Studium, mehrere Abschlüsse in kurzer Zeit, Studienfinanzierung durch das eigene Gehalt und einen sicheren Arbeitsplatz nach dem Abschluss – ein duales Studium bietet viele Vorteile. Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) und das Landesamt für Vermessung und Geoinformation Schleswig-Holstein (LVermGeo SH) bieten erstmals zum Wintersemester 2019/2020 eine zeitsparende Kombination aus einem Bachelor-Studium der Geodäsie und Geoinformatik und dem Vorbereitungsdienst zum/zur Geoinformationsoberinspektor oder -inspektorin für zwei Studierende an. Nach rund dreieinhalb Jahren Ausbildung sollen Absolventinnen und Absolventen als Beamtinnen und Beamte in den „gehobenen Dienst“ eingesetzt werden. Das Ausbildungsangebot ist einzigartig in Norddeutschland.

Prof. Dr.-Ing. Harald Sternberg, Vizepräsident Lehre und Studium der HCU Hamburg und waterfront-Mitglied: „Mit der passgenauen Qualifizierung von Nachwuchskräften für das spannende Arbeitsfeld Geodäsie und Geoinformatik leistet die HafenCity Universität Hamburg einen wichtigen Beitrag, dass die öffentliche Verwaltung künftige Herausforderungen noch besser bewältigen kann.“

Cornelia Weber, Direktorin, LVermGeo SH: „Die Verwaltung profitiert durch eine bessere Verzahnung zwischen Studium und Beruf und bietet den Absolventen ein vielseitiges Einsatzfeld in dem sie den fortschreitenden digitalen Wandel in verantwortlichen Positionen beim LVermGeo SH begleiten.“

Das Bachelor-Studium der Geodäsie und Geoinformatik erstreckt sich über sechs Semester im Vollzeitstudium und wird mit dem „Bachelor of Science, B. Sc.“ abgeschlossen. Studierende lernen im Studium an der HCU Hamburg, raumbezogene Daten und Prozesse zu erfassen, die für Navigationssysteme und Routenplaner genutzt werden, für hochgenaue Seekarten, Satelliten- und Luftbilder und vieles mehr.

Den Vorbereitungsdienst absolvieren die Studierenden in ihrer vorlesungsfreien Zeit in der Kieler Zentrale und in den Abteilungen des Liegenschaftskatasters des LVermGeo SH sowie im Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein. Ihre vielfältigen Tätigkeiten umfassen Bodenordnung, digitale Kartografie, Geoinformationssysteme, Immobilienbewertung, Photogrammetrie, Topografie und Vermessung. Des Weiteren werden sie in Verwaltung und Recht des Landes Schleswig-Holstein ausgebildet, um später eine Führungsposition im öffentlichen Dienst übernehmen zu können.

Online gibt es weitere Informationen zum Studienangebot:
https://schleswig-holstein.de/LVermGeoSH-Ausbildung
https://www.hcu-hamburg.de/bachelor/geo/

Spitzenplatz verteidigt: Auch 2019 erhalten 44 HCU-Studierende das Deutschlandstipendium

Bereits zum 8. Mal verlieh die HafenCity Universität Hamburg (HCU) im Mai das Deutschlandstipendium. Mit einer Förderquote von ca. 2,5 % liegt die HCU Hamburg über dem Bundesdurchschnitt und erzielt unter den Hamburger Hochschulen einen Spitzenwert. Zum Vergleich: Die prozentual höchste Anzahl von Deutschlandstipendienträgern besteht mit 1,6 Prozent aller Studierenden im Saarland.

Auf der feierlichen Vergabefeier überreichten die Förderer und Prof. Dr.-Ing. Harald Sternberg (Vizepräsident für Lehre und Studium) den Stipendiatinnen und Stipendiaten ihre Urkunden.

Über einen Zeitraum von zwei Semestern erhalten besonders leistungsstarke und engagierte Studierende durch das Deutschlandstipendium eine monatliche Förderung von 300 Euro. Die Stipendien werden zu gleichen Teilen durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und Unternehmen, Stiftungen oder Privatpersonen finanziert. Bezogen auf alle Studierenden erhalten etwa ein Prozent der Studierenden in Deutschland diese besondere Unterstützung.

Von den derzeit 2.400 HCU-Studierenden bewarben sich insgesamt 130 Bewerberinnen und Bewerber für das diesjährige Deutschlandstipendium.

Dr.-Ing. Walter Pelka, Präsident der HCU Hamburg: „Das Deutschlandstipendium zeigt, wie ausgezeichnete Leistungen im Studium verbunden mit sozialem Engagement belohnt werden. Die Förderung gibt den Stipendiatinnen und Stipendiaten zusätzlichen Freiraum, eröffnet Chancen und belebt die Vernetzung von Hochschulen, Gesellschaft und Unternehmen. Hervorzuheben ist, dass das Deutschlandstipendium offen für Studierende aller Fachrichtungen ist und an der HCU auch in diesem Sinne vergeben wird.“

Neben der finanziellen Unterstützung bietet das Deutschlandstipendium durch ein Begleitprogramm und regelmäßige Stammtische vielfältige Möglichkeiten des Dialogs zwischen Förderern und Geförderten.

Mit ihrer fünften Teilnahme an dem Programm fördern die Europa Center Uwe Heinrich Suhr Stiftung und die Ingeborg Suhr Stiftung die Vergabe der Stipendien wesentlich. Zum vierten Mal engagieren sich in diesem Jahr WTM Engineers sowie PRISMA Projektingenieure. Wie auch im Vorjahr unterstützt mit Heinke Sanders auch eine Privatperson Studierende. Zum zweiten Mal als Förderer dabei sind in diesem Jahr die ECE Projektmanagement GmbH & Co. KG sowie die IB & T Software GmbH. Zum ersten Mal dabei sind die HafenCity Hamburg GmbH und Schüssler-Plan Ingenieurgesellschaft mbH.

HCU-Studierende der Stadtplanung zum 17. Mal mit Förderpreisen der Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung ausgezeichnet

Bereits zum 17. Mal verlieh die Irene und Friedrich-Vorwerk-Stiftung am Donnerstag, den 25. April, ihre Förderpreise an Stadtplanungsstudierende der HafenCity Universität Hamburg (HCU). Die Förderpreise waren in diesem Jahr mit der Rekordsumme von insgesamt 12.500 Euro dotiert. Irene Vorwerk, Vorstand der Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung und Torben Kleinfeldt, Vorsitzender des Stiftungsrates, überreichten die Preise im feierlichen Rahmen in Tostedt an die 34 Preisträgerinnen und Preisträger.

Die Stiftung honorierte die acht besten Master-Arbeiten des Jahres 2018 mit je 750 Euro sowie ebenfalls die fünf besten Bachelor-Absolvierenden mit je 500 Euro. Darüber hinaus wurden vier Master-Studienprojekte mit je 1.000 Euro ausgezeichnet.

Bild: Roman Jupitz

Prof. Dr.-Ing. Harald Sternberg, Vizepräsident für Lehre und Studium, HCU Hamburg: „Wir als HCU Hamburg freuen uns sehr darüber, dass die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung bereits zum 17. Mal unsere Studierenden prämiert und dies in einem so großen Umfang. Die Abschlussarbeiten und Projekte zeigen wie auch in den letzten Jahren eine sehr hohe Qualität auf und beschäftigen sich mit konkreten gesellschaftlichen Problemstellungen. Die Konzepte und Lösungen sind sowohl konkret als auch visionär.“

Bild: Roman Jupitz

Torben Kleinfeldt, Vorstand des Stiftungsrates der Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung: „Wir freuen uns, dass wir heute hier in Tostedt-Todtglüsingen jungen Menschen des Studienprogramms Stadtplanung der HCU Hamburg wieder Lob und Anerkennung zukommen lassen können. Gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie Bildung und Wissenschaft wollen wir vor allem Anerkennung und Lob für hervorragende Leistungen aussprechen und auch Menschen zusammenbringen. Die Leistungen der Studierenden der Stadtplanung belegen, wie wichtig Zusammenarbeit von Menschen verschiedener Fachkompetenzen ist. Eine Erfahrung, die auch den Erfolg des Stifterehepaars, Irene und Friedrich Vorwerk und der heutigen Unternehmensführung ausmacht.“

Die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung:

Die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung wurde 1997 von Irene und Friedrich Vorwerk ins Leben gerufen. Mit der Stiftung wurden alle ihre vielfältigen sozialen Aktivitäten unter einem Dach gebündelt. Ihre Aufgabe ist die Förderung von mildtätigen, kulturellen und wissenschaftlichen Projekten sowie der Jugend- und Altenhilfe.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Förderpreises der Irene und Friedrich-Vorwerk-Stiftung 2018

Master of Science-Förderpreise 2018

Maxie Beetz
„Legitimation für Stadtgestaltung. Wer entscheidet über Hamburgs Architektur?“
Gutachter: Prof. Dr. Michael Koch, Prof. Dr. Martin Wickel
Note der Masterthesis: 1.0

Jella Humburg
„Integration im Quartier – Eine Analyse innovativer Beispiele aus der Praxis. Wie können integrationsfördernde Maßnahmen im Kontext der Unterbringung von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften aussehen?“
Gutachter: Prof. Dr. Ingrid Breckner, M.Sc. Jenni Strote
Note der Masterthesis: 1.0

Thorsten Werbeck
„Participative and Collaborative Urban Planning in Dar es Salaam, Tanzania“
Gutachter: Prof. Dr. Monika Grubbauer, Prof. Dr. Michael Koch
Note der Masterthesis: 1.0

Pascale Bubert
„GartenStadt“
Gutachter: Prof. Dr. Michael Koch, Dr. Rainer Johann
Note der Masterthesis: 1.3

Janine Gehl
„Strategien und Ansätze einer nachhaltigen Innenentwicklung – Erarbeitung eines Nachverdichtungskonzeptes für ein Teilgebiet der Mittelstadt Buchholz in der Nordheide“
Gutachter: Prof. Dr.-Ing. Thomas Krüger, Dipl.-Ing. Stefan Kreutz
Note der Masterthesis: 1.3

Linn Holthey
„Industrie 4.0 und ‘Die Produktive Stadt‘. Eine Untersuchung der Standortpolitik von Unternehmen des produzierenden Gewerbes vor dem Hintergrund von Digitalisierung und Autonomisierung von Produktionsprozessen“
Gutachter: Prof. Dr.-Ing. Thomas Krüger, Dipl. Wi.Geogr. Jonas König
Note der Masterthesis: 1.3

Maximilian Rohland
„Die Unterkunft mit der Perspektive Wohnen am Gleisdreieck in Hamburg Billwerder. Verbesserte Wohnsituation als Sprungbrett für mehr Teilhabe?“
Gutachter: Prof. Dr. Ingrid Breckner, Hazal N. Budak-Kim
Note der Masterthesis: 1.3

Karina Meißner
„Übernachten in der Auslage? Das horizontale Erdgeschosshotel als Umnutzungsperspektive für leerstehende Ladenlokale im Erdgeschoss“
Gutachter: Prof. Dr. Ingrid Breckner, Dipl.-Ing. Stefan Kreutz
Note der Masterthesis: 2.0

M2 Studienprojekt-Förderpreise 2018

Anne Theresa Alpen, Daniel Kauder, Jule Lietzau, Annika Winkelmann, Isabell Bartosch, Annika Busch, Anika Haget, Laura Heitele, Laura Schauppel
„M2 Schlaun Wettbewerb 2017/18: Inneres Gladbachtal – Mönchengladbach“
Projektbetreuung: Prof. Dr. Michael Koch (Gastkritikerinnen Amelie Rost, Renée Tribble)
Note: 1.0

Angelika Hanko, Anna Hübenbecker, Nadia Martins, Thies Schwarz
„Der Hamburger Hauptbahnhof als öffentlicher Ort – eine räumliche und soziale Untersuchung der öffentlichen Räume am Hamburger Hauptbahnhof“
Projektbetreuung: Prof. Dr.-Ing. Thomas Krüger
Note: 1.3

Alexandra Bergins, Kira Kresin, Luis Pototzky, Lennard Werner
„Notwendigkeit einer integrierten Raum- und Verkehrsentwicklung am Beispiel des Siedlungskorridors Neugraben-Stade“
Projektbetreuung: Prof. Dr.-Ing. Carsten Gertz
Note: 1.3

Elisabeth Budke, Anja Friedrich, Aileen Kardel, Lisbeth Schumann
„§13b BauGB – Bebauungsplan der Außenentwicklung?“
Projektbetreuung: Prof. Dr. Martin Wickel
Note: 1.3

Bachelor of Science-Förderpreise 2018

Björn Bonna
„Im Netz der Stadt: Das innerstädtische Radwegenetz Hamburgs. Eine Qualitätsanalyse der Radverkehrswege in der Hamburger Innenstadt.“
Note der Bachelorthesis: 1.0

Kathrin Kleinfeld
„Im Netz der Stadt: Das innerstädtische Radwegenetz Hamburgs. Eine Qualitätsanalyse der Radverkehrswege in der Hamburger Innenstadt.“
Note der Bachelorthesis: 1.0

Arne Witte
„Verkehrsraumumgestaltung des Rothenburgsorter Stadteingangs als Impuls für die Stadtentwicklung.“
Note der Bachelorthesis: 2.0

Celina Behn
„Musik als Hoffnungsträger einer ausgewogenen Stadtentwicklung?“
Note der Bachelorthesis: 2.0

Florian Keßler
„Verkehrsraumumgestaltung des Rothenburgsorter Stadteingangs als Impuls für die Stadtentwicklung.“
Note der Bachelorthesis: 2.0

Abschied von der HCU: Prof. Michael Koch „Weg, aber trotzdem noch da“

Für waterfront-Mitglied Prof. Dr. Michael Koch endete im Jahr 2018 seine offizielle Dienstzeit an der HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg). Auch wenn er „formal“ im wohlverdienten Ruhestand ist, bleibt er der HCU weiterhin für Promotionen sowie nationale und internationale fachliche Kooperationen erhalten. Für sein Wirken in Forschung und Lehre und seine Verdienste um die HCU Hamburg ist ihm die Hochschule sehr dankbar.

Auf die Frage, was er an der HCU nach seinem Abschied am meisten vermisst, antwortet Koch: „Ich vermisse die Möglichkeit auf kurzen Wegen spannende Kooperationen zu verabreden und im kleinen Haus die Vielfältigkeit der Disziplinen schnell spüren zu können, immer wieder Anlass zu Neugier zu haben und die damit verbundene Energie im Haus.“

 

 

 

Michael Koch ist Architekt und Stadtplaner. Er promovierte an der ETH Zürich. Seine Forschungsprojekte befassten sich mit städtebaulichen und stadtplanerischen Themen, wie „Zusammenhang von Verkehrsinfrastrukturen und Siedlungsentwicklung“ sowie zu „aktuellen Problemen urbanisierter Territorien außerhalb der Kernstädte“ und zum „nachhaltigen Umbau vorhandener Stadtstrukturen“.

In seinen HCU-Jahren hat er sich sowohl in Forschung und Lehre als auch in der Selbstverwaltung in unterschiedlichen Rollen engagiert: Die HCU hat trotz ihrer Startschwierigkeiten mit vielen Projekten auf sich aufmerksam gemacht. Ein Lehr- und Forschungsprojekt der Anfangszeit steht für mich sehr für die mit der HCU verbundenen Aufbruchsstimmung und die Suche nach neuen Wegen der Ausbildung und Forschung: Die „Universität der Nachbarschaften“.“

Michael Koch hatte zahlreiche Lehraufträge an verschiedenen Hochschulen in der Schweiz, war von 1999 bis 2000 Gastprofessor an der Technischen Universität Berlin und von 1999 bis 2004 Professor für Städtebau an der Bergischen Universität Wuppertal. Von 2004 bis 2018 war Koch Professor für Städtebau und Quartierplanung im Studienprogramm Stadtplanung an der HCU Hamburg. Zudem war er seit 2012 mehrere Jahre Dekan der Stadtplanung. Unter seinem maßgeblichen Mitwirken entstand auch der Aufbau des Studienprogramms Urban Design.

Mit dem Ausscheiden an der HCU widmet sich Michael Koch nun vermehrt der Arbeit in seinem Büro „yellow z“ in Berlin und Zürich und ist darüber hinaus als Berater und Gutachter tätig. Seine freie Berufstätigkeit erstreckt sich von Wohnungsbauprojekten über Straßenumbauten sowie Stadtteilplanungen bis hin zu stadtregionalen Leitbildern.

„Ich wünsche der HCU für die Zukunft, dass sie ihr thematisches Gründungsversprechen immer besser wird einlösen können und weitere Impulse in „Baukunst und Metropolenentwicklung“ setzen kann. Ich bin nach wie vor von dem Potenzial dieser thematisch fokussierten Universität überzeugt.“

Schinkel-Wettbewerb 2019: HCU-Studierende erfolgreich

Bild: Hannes Voß (1 v. l.) & Raul Stubbe (1 v. r.), Copyright: Sebastian Semmer & AIV Berlin

Die Architektur-Studierenden Raul Stubbe und Hannes Voß der HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg) haben zusammen mit Studierenden der TU Berlin den Schinkelpreis gewonnen. Ihr Entwurf „Urban Shortcut“ gewann in der Fachsparte „Konstruktiver Ingenieurbau“. Aufgabe war die Entwicklung eines neuen Wissensquartiers am Halleschen Tor (Berlin) unter dem Motto „brigde2future“. Die HCU-Studierenden überzeugten die Jury mit ihrem Entwurf für eine Rad- und Fußgängerbrücke. Das Preisgeld beträgt 3.000 Euro. Die Preisverleihung fand am 13. März in der Staatsbibliothek zu Berlin statt.

Der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin e.V. lobt seit 1855 jährlich den AIV-Schinkel-Preis an junge Planerinnen und Planer aus. Aufgabe des Wettbewerbs in diesem Jahr war der Entwurf von zukunftsweisenden Beiträgen für die Entwicklung des urbanen Stadtquartiers zwischen dem Berliner Mehringplatz und der Zentralen Landesbibliothek Berlin.

Copyright: Hannes Voß und Raul Stubbe

Der gemeinsame Entwurf von Raul Stubbe, Hannes Voß und ihren Projektpartnern von der TU Berlin sieht eine Rad- und Fußgängerbrücke vor, die eine Anbindung an die Zentrale Landesbibliothek südlich des Landwehrkanals und zugleich eine Überquerung des Waterloo-Ufer und der Zossener Straße ermöglicht. Betreut wurden die HCU-Studierenden von den waterfront-Mitgliedern Prof. Florian Fink (Entwurf und Baukonstruktion) und HCU-Emeritus Prof. Dr.-Ing. Michael Staffa (Tragwerksentwurf). Der Entwurf der Studierenden fließt als Teilleistung in ihre Master-Thesis ein.

Copyright: Hannes Voß und Raul Stubbe

Aufgrund des aktuellen und attraktiven Themas wurden mehr Arbeiten als in den Jahren zuvor eingereicht: 357 Teilnehmende aus ganz Europa beschäftigten sich mit den Entwurfsaufgaben. Prämiert wurden 12 Arbeiten von 28 Teilnehmenden in den Fachsparten Architektur, Städtebau, Landschaftsarchitektur, Konstruktiver Ingenieurbau sowie Freie Kunst. Preisgelder in Höhe von insgesamt 26.700 Euro wurden vergeben.

Unter anderem nahmen Studierende folgender deutscher Hochschulen am Wettbewerb teil: Bergische Universität Wuppertal, Universität der Künste und TU Berlin, TU Dresden, HTWK Leipzig, BTU Cottbus, Leibniz Universität Hannover und TU München. Alle prämierten Beiträge sind noch bis zum 30. März in der Quergalerie der Universität der Künste Berlin (Hardenbergstraße 33, Berlin) zu sehen.