Energieforschungsverbund unter Beteiligung der HCU Hamburg verlängert

Der Energieforschungsverbund Hamburg (EFH) wird für den Förderzeitraum bis 2022 weiter finanziert. Gegründet wurde der EFH 2013 mit Unterstützung des Senats der Freien und Hansestadt Hamburg und unter Beteiligung der fünf großen Hamburger Hochschulen – HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg), Universität Hamburg, Technische Universität Hamburg, Helmut-Schmidt Universität /Universität der Bundeswehr Hamburg und der HAW Hamburg – zur Vernetzung und Koordination der Energieforschung in Hamburg. Der thematische Schwerpunkt des EFH liegt in den Bereichen „Erneuerbare Energien und Systemgestaltung“, „Effiziente Wärmeversorgung und Quartiere“ und „Mobilität und Logistik in Metropolregionen“.

Die HCU Hamburg ist ein aktives Mitglied des EFH. Erfolgreiche Energieforschungsprojekte in Kooperation mit den Hamburger Hochschulen sind die Forschungsprojekte Instandhaltungsstrategien von Wärmenetzen (BMWi), Geographisches WärmeInformations- un

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d SimulationsSystem GEWISS (BMWi), mySmartLife (EU) und CLEVER Cities (EU). Die Energieforschungsexpertise an der HCU Hamburg fokussiert die Bereiche Energieeffizienz, Wärmeversorgung, nachhaltige Gebäudetechnik einschließlich sozialwissenschaftlicher Aspekte. Seit 2017 nehmen waterfront-Mitglied Prof. Dr.-Ing. Ingo Weidlich (Technisches Infrastrukturmanagement) und Dr.-Ing. Gersena Banushi die Aufgaben im EFH für die HCU Hamburg wahr. Hierzu gehören neben den administrativen Aufgaben die Profilschärfung im Bereich Energieforschung, die Durchführung von Veranstaltungen an der HCU Hamburg sowie die Koordination der Forschungsaktivitäten und der ständige Austausch und Kontakt mit Forschenden im Energiesektor der Metropolregion Hamburg.

Der EFH arbeitet eng mit dem Cluster Erneuerbare Energien (EEHH) zusammen, um gemeinsam Forschungsprojekte zwischen Unternehmen der Metropolregion Hamburg im Bereich Erneuerbare Energien und den Hamburger Hochschulen zu initiieren und umzusetzen. Als Schnittstelle zwischen dem EEHH und dem EFH ist die Forschungskontaktstelle (FKS) angesiedelt, die Forschungsaktivitäten im Bereich der Energieforschung in Hamburg fördert sowie Kooperationen und Projekte zwischen den Hochschulen und der Industrie vermittelt und begleitet. Bis Ende 2017 konnten Forschungsgelder in Höhe von ca. 54 Mio. € im Rahmen von 14 Verbundprojekten für Partner in Hamburg eingeworben werden.

Seit 2017 wird der Energieforschungsverbund ausschließlich von der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) und den beteiligten Hochschulen – jeweils zur Hälfte – finanziert. Die Finanzierung der Forschungskontaktstelle (FKS) erfolgt durch die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation (BWVI).