HCU-Studierende der Stadtplanung zum 17. Mal mit Förderpreisen der Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung ausgezeichnet

Bereits zum 17. Mal verlieh die Irene und Friedrich-Vorwerk-Stiftung am Donnerstag, den 25. April, ihre Förderpreise an Stadtplanungsstudierende der HafenCity Universität Hamburg (HCU). Die Förderpreise waren in diesem Jahr mit der Rekordsumme von insgesamt 12.500 Euro dotiert. Irene Vorwerk, Vorstand der Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung und Torben Kleinfeldt, Vorsitzender des Stiftungsrates, überreichten die Preise im feierlichen Rahmen in Tostedt an die 34 Preisträgerinnen und Preisträger.

Die Stiftung honorierte die acht besten Master-Arbeiten des Jahres 2018 mit je 750 Euro sowie ebenfalls die fünf besten Bachelor-Absolvierenden mit je 500 Euro. Darüber hinaus wurden vier Master-Studienprojekte mit je 1.000 Euro ausgezeichnet.

Bild: Roman Jupitz

Prof. Dr.-Ing. Harald Sternberg, Vizepräsident für Lehre und Studium, HCU Hamburg: „Wir als HCU Hamburg freuen uns sehr darüber, dass die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung bereits zum 17. Mal unsere Studierenden prämiert und dies in einem so großen Umfang. Die Abschlussarbeiten und Projekte zeigen wie auch in den letzten Jahren eine sehr hohe Qualität auf und beschäftigen sich mit konkreten gesellschaftlichen Problemstellungen. Die Konzepte und Lösungen sind sowohl konkret als auch visionär.“

Bild: Roman Jupitz

Torben Kleinfeldt, Vorstand des Stiftungsrates der Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung: „Wir freuen uns, dass wir heute hier in Tostedt-Todtglüsingen jungen Menschen des Studienprogramms Stadtplanung der HCU Hamburg wieder Lob und Anerkennung zukommen lassen können. Gemeinsam mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung sowie Bildung und Wissenschaft wollen wir vor allem Anerkennung und Lob für hervorragende Leistungen aussprechen und auch Menschen zusammenbringen. Die Leistungen der Studierenden der Stadtplanung belegen, wie wichtig Zusammenarbeit von Menschen verschiedener Fachkompetenzen ist. Eine Erfahrung, die auch den Erfolg des Stifterehepaars, Irene und Friedrich Vorwerk und der heutigen Unternehmensführung ausmacht.“

Die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung:

Die Irene und Friedrich Vorwerk-Stiftung wurde 1997 von Irene und Friedrich Vorwerk ins Leben gerufen. Mit der Stiftung wurden alle ihre vielfältigen sozialen Aktivitäten unter einem Dach gebündelt. Ihre Aufgabe ist die Förderung von mildtätigen, kulturellen und wissenschaftlichen Projekten sowie der Jugend- und Altenhilfe.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des Förderpreises der Irene und Friedrich-Vorwerk-Stiftung 2018

Master of Science-Förderpreise 2018

Maxie Beetz
„Legitimation für Stadtgestaltung. Wer entscheidet über Hamburgs Architektur?“
Gutachter: Prof. Dr. Michael Koch, Prof. Dr. Martin Wickel
Note der Masterthesis: 1.0

Jella Humburg
„Integration im Quartier – Eine Analyse innovativer Beispiele aus der Praxis. Wie können integrationsfördernde Maßnahmen im Kontext der Unterbringung von Geflüchteten in Gemeinschaftsunterkünften aussehen?“
Gutachter: Prof. Dr. Ingrid Breckner, M.Sc. Jenni Strote
Note der Masterthesis: 1.0

Thorsten Werbeck
„Participative and Collaborative Urban Planning in Dar es Salaam, Tanzania“
Gutachter: Prof. Dr. Monika Grubbauer, Prof. Dr. Michael Koch
Note der Masterthesis: 1.0

Pascale Bubert
„GartenStadt“
Gutachter: Prof. Dr. Michael Koch, Dr. Rainer Johann
Note der Masterthesis: 1.3

Janine Gehl
„Strategien und Ansätze einer nachhaltigen Innenentwicklung – Erarbeitung eines Nachverdichtungskonzeptes für ein Teilgebiet der Mittelstadt Buchholz in der Nordheide“
Gutachter: Prof. Dr.-Ing. Thomas Krüger, Dipl.-Ing. Stefan Kreutz
Note der Masterthesis: 1.3

Linn Holthey
„Industrie 4.0 und ‘Die Produktive Stadt‘. Eine Untersuchung der Standortpolitik von Unternehmen des produzierenden Gewerbes vor dem Hintergrund von Digitalisierung und Autonomisierung von Produktionsprozessen“
Gutachter: Prof. Dr.-Ing. Thomas Krüger, Dipl. Wi.Geogr. Jonas König
Note der Masterthesis: 1.3

Maximilian Rohland
„Die Unterkunft mit der Perspektive Wohnen am Gleisdreieck in Hamburg Billwerder. Verbesserte Wohnsituation als Sprungbrett für mehr Teilhabe?“
Gutachter: Prof. Dr. Ingrid Breckner, Hazal N. Budak-Kim
Note der Masterthesis: 1.3

Karina Meißner
„Übernachten in der Auslage? Das horizontale Erdgeschosshotel als Umnutzungsperspektive für leerstehende Ladenlokale im Erdgeschoss“
Gutachter: Prof. Dr. Ingrid Breckner, Dipl.-Ing. Stefan Kreutz
Note der Masterthesis: 2.0

M2 Studienprojekt-Förderpreise 2018

Anne Theresa Alpen, Daniel Kauder, Jule Lietzau, Annika Winkelmann, Isabell Bartosch, Annika Busch, Anika Haget, Laura Heitele, Laura Schauppel
„M2 Schlaun Wettbewerb 2017/18: Inneres Gladbachtal – Mönchengladbach“
Projektbetreuung: Prof. Dr. Michael Koch (Gastkritikerinnen Amelie Rost, Renée Tribble)
Note: 1.0

Angelika Hanko, Anna Hübenbecker, Nadia Martins, Thies Schwarz
„Der Hamburger Hauptbahnhof als öffentlicher Ort – eine räumliche und soziale Untersuchung der öffentlichen Räume am Hamburger Hauptbahnhof“
Projektbetreuung: Prof. Dr.-Ing. Thomas Krüger
Note: 1.3

Alexandra Bergins, Kira Kresin, Luis Pototzky, Lennard Werner
„Notwendigkeit einer integrierten Raum- und Verkehrsentwicklung am Beispiel des Siedlungskorridors Neugraben-Stade“
Projektbetreuung: Prof. Dr.-Ing. Carsten Gertz
Note: 1.3

Elisabeth Budke, Anja Friedrich, Aileen Kardel, Lisbeth Schumann
„§13b BauGB – Bebauungsplan der Außenentwicklung?“
Projektbetreuung: Prof. Dr. Martin Wickel
Note: 1.3

Bachelor of Science-Förderpreise 2018

Björn Bonna
„Im Netz der Stadt: Das innerstädtische Radwegenetz Hamburgs. Eine Qualitätsanalyse der Radverkehrswege in der Hamburger Innenstadt.“
Note der Bachelorthesis: 1.0

Kathrin Kleinfeld
„Im Netz der Stadt: Das innerstädtische Radwegenetz Hamburgs. Eine Qualitätsanalyse der Radverkehrswege in der Hamburger Innenstadt.“
Note der Bachelorthesis: 1.0

Arne Witte
„Verkehrsraumumgestaltung des Rothenburgsorter Stadteingangs als Impuls für die Stadtentwicklung.“
Note der Bachelorthesis: 2.0

Celina Behn
„Musik als Hoffnungsträger einer ausgewogenen Stadtentwicklung?“
Note der Bachelorthesis: 2.0

Florian Keßler
„Verkehrsraumumgestaltung des Rothenburgsorter Stadteingangs als Impuls für die Stadtentwicklung.“
Note der Bachelorthesis: 2.0