Kategorie-Archiv: Allgemein

Ramboll ist 100. Mitglied im Förderverein der HafenCity Universität Hamburg

Die Ramboll IMS Ingenieurgesellschaft mbH ist das 100. Mitglied im waterfront e.V. – der Förderverein unterstützt die HafenCity Universität Hamburg (HCU) in Wissenschaft, Lehre und Forschung.

Der Förderverein waterfront e.V. unterstützt die HafenCity Universität Hamburg (HCU) in Wissenschaft, Lehre und Forschung. Dabei bringt er Menschen aus den Bereichen Bauen, Immobilien und Metropolenentwicklung in den Dialog. Die Mitglieder ermöglichen der HCU durch persönliches Engagement und materielle Förderung wichtige und innovative Projekte umzusetzen.

Die dänische Ramboll Group A/S ist ein weltweit agierendes Ingenieur- und Beratungsunternehmen, in dem weltweit über 13.000 Expertinnen und Experten in der Ingenieur-, Planungs- und Managementberatung arbeiten. Seit über 40 Jahren erarbeitet die seit 2012 zum Ramboll-Konzern gehörende und in Hamburg ansässige Ramboll IMS Ingenieurgesellschaft mbH innovative Lösungen im Bereich Wasserbau & Häfen.

Wasserbau- und Hafenprojekte sind häufig von hoher Komplexität geprägt. Der Entwurf und die Planung dieser Projekte erfordern ein breites Spektrum an Kompetenzen. Ramboll ist führender Anbieter unabhängiger Beratungsleistungen im Bereich Häfen und Wasserstraßen sowie Küsten- und Hochwasserschutz.

HCU-Präsident und waterfront-Vorstand Dr.-Ing. Walter Pelka: „Wir freuen uns sehr, mit der Ramboll IMS Ingenieurgesellschaft mbH ein führendes Ingenieur- und Beratungsunternehmen als 100. Mitglied für unseren Förderverein gewonnen zu haben. Unser erst vor vier Jahren gegründeter Förderverein ist erfreulich schnell gewachsen und zeigt die zunehmende Anerkennung für unsere Hochschule in der Stadt. Attraktive  Mitglieder im waterfront e.V. verstärken das fachliche Netzwerk der HCU“.

Dr.-Ing. Peter Ruland, Direktor der Ramboll IMS Ingenieurgesellschaft mbH: „Wir unterstützen sehr gerne die HCU. Darüber hinaus gibt es viele wechselseitige Interessen: Einerseits sind wir „Abnehmer“ der Absolventen, andererseits gibt es viele Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis. Die räumliche Nähe unseres Bürostandortes am Stadtdeich zur HCU wird diese Zusammenarbeit besonders leicht machen“.

Herzlich Willkommen!

waterfront unterstützt Studierende beim Entwurf für neue Eingangssituation der HCU

Architektur-Studierende haben im Rahmen des Produktdesign-Wahlpflichtfachs „HCU Concierge“ Entwürfe für eine neue Eingangssituation an der HCU entwickelt, die die verschiedenen Funktionen des Foyers auf kreative Weise vereinen. Der von der HCU-Jury gekürte Gewinnerentwurf von Jonas Käckenmester, Ardiana Kastrati und Maria Mahinova wird umgesetzt.

Das sich über zwei Stockwerke erstreckende Foyer der HCU Hamburg ist ein lebendiger Ort, an dem vielfältige Veranstaltungsformate wie Seminare, Präsentationen und Ausstellungen stattfinden. Zusätzlich zur Nutzung im Rahmen von Veranstaltungen bietet der Eingangsbereich des öffentlich zugänglichen Gebäudes Besuchern auch Orientierung.

Im Rahmen eines Produktdesign-Wahlpflichtfaches im aktuellen Wintersemester wurde die Aufgabe gestellt, einen Entwurf für eine neue Eingangssituation zu erstellen, der die verschiedenen Funktionen des Foyers vereint. Zentrales Element der Entwürfe sollte eine leistungsfähige Kommunikationszelle im Erdgeschoss sein, die Platz für einen Concierge bietet. Der Aufgabe, diese neue Pförtnerloge in die vorhandene Architektur einzupassen, haben sich rund 25 Architektur-Studierende unter der Leitung von Dipl.-Des. Dominik Lutz gewidmet.

Ihre Ergebnisse präsentierten die Studierenden am 1. Februar vor einer Jury, bestehend aus HCU-Präsidenten Dr.-Ing. Walter Pelka, Kanzlerin Stephanie Egerland, Prof. Klaus Sill, Prof. Dr. Michael Staffa (alle waterfront Mitglied), Dipl.- Ing. Architekt Gerd Streng, Dipl.- Ing. Architektin Heike Hillebrand, Marina Brink (waterfront Mitglied) aus dem Referat Kommunikation und AStA-Vorstand Björge Köhler. Die Jury-Mitglieder achteten bei den zehn Entwürfen neben dem Design vor allem auch auf die Funktionalität: Die künftige Pförtnerloge soll der Information und dem Empfang dienen, aber bei internen und externen Veranstaltungen auch als Repräsentations- und Informationsscharnier zwischen Eingangssituation und Veranstaltung  dienen. Der zu entwickelnde Tresen muss darüber hinaus flexibel an verschiedenen Orten eingesetzt werden können.

Der Siegerentwurf „Potential of an empty Space“ von Jonas Käckenmester, Adiana Kastrati und Maria Mahinova überzeugte durch seine Eleganz und hohe Flexibilität in der Nutzung. „Besonders gut gefällt uns die Einbindung der besonderen Architektur des Foyers mit Hilfe von Projektionen“, kommentierte Jury-Mitglied Prof. Klaus Sill die Entscheidung. Die Studierenden entwickelten einen schlichten Corian-Block, der in einen Willkommenstresen mit zwei Arbeitsplätzen verwandelt werden kann. Mit Hilfe eines zusätzlichen Beamers kann das gesamte Foyer in eine interaktive Präsentationsfläche verwandelt werden.

„Im nächsten Schritt geht es darum, den Entwurf nun baubar zu detaillieren, sodass wir anschließend eine Firma mit der Ausführung beauftragen können“, erläutert Jury-Mitglied Gerd Streng das weitere Vorgehen.

Auch die weiteren Platzierten bewiesen ein hohes Maß an Kreativität bei ihren Entwürfen und zeigten unterschiedliche Möglichkeiten der Umsetzung auf. Der Entwurf der Zweitplatzierten Emils Kepitis, Ulrich Hellmann und Christian Behrens gestaltet das Foyer als Aufenthaltsort mit Lounge-Möbeln, die als Sitzflächen dienen, sich aber auch als skulpturale Objekte in den Eingangsbereich einpassen.

Der dritte Platz ging an den Entwurf „Faltwerk“ von Gerrit Westermann, Mike Gauß und Kim Körner, die einen Empfangstresen entworfen haben, der durch Faltlamellen verschließbar ist und durch Rollen einfach bewegt werden kann.

Für ihre kreative Idee einer Tischtennisplatte in Doppelfunktion erhielten Christopher Löbig und Paul Pöthke einen Sonderpreis. Ihre Idee: Der Empfangstresen sollte tagsüber als Tischtennisplatte genutzt werden und abends in einen Empfangstresen zusammengeklappt werden können.

Die Erstplatzierten erhielten einen Gutschein in Höhe von 300 Euro für den Campus-Shop, die Zweitplatzierten einen Gutschein in Höhe von 200 Euro, die Drittplatzierten und der Sonderpreis erhielten einen Gutschein in Höhe von 100 Euro. Die Gutscheine wurden von waterfront e.V. Förderverein der HCU Hamburg, dem zur Verfügung gestellt.

Historikerin Lisa Kosok übernimmt Professur an der HCU

Historikerin Dr. Lisa Kosok wechselt ab dem Wintersemester 2016/17 als Professorin für „Kulturerbe und Museumswissenschaften“ an die HafenCity Universität Hamburg (HCU). Auch die Konzeption und Leitung eines Hamburger Forschungs-, Informations- und Aus-stellungszentrums für Architektur und Stadtentwicklung gehört zum neuen Aufgabenfeld der ehemaligen Direktorin des Museums für Hamburgische Geschichte.

Lisa Kosok erforscht Hamburger Tradition der Architektur und Stadtentwicklung an der HCU

Lisa KosokHamburg verfügt über wegweisende Stadtentwicklungs- und Architekturprojekte, die in ihrer Zeit nicht nur für Hamburg prägend waren, sondern auch internationale Entwicklungen maßgeblich beeinflussten. „Die Hamburger Tradition einer sich sozial verpflichtenden Moderne zu erforschen, zu reflektieren und in die öffentlichen Debatten einzubringen, ist mir ein besonderes Anliegen – nicht zuletzt deshalb, weil es sich in der besten Kontinuität zu meinen bisherigen Aufgaben befindet“, so Prof. Lisa Kosok über ihren neuen Tätigkeitsbereich.

Die aus dem Ruhrgebiet stammende Lisa Kosok trat 2008 das Amt der wissenschaftlichen Direktorin des Museum für Hamburgische Geschichte an, zugleich wurde ihr die Leitung der neu gegründeten Stiftung Historische Museen Hamburg übertragen. Vor ihrem Wechsel an die HCU Hamburg, war sie zuletzt 2015 als Gründungsdirektorin des Europäischen Hansemuseums in Lübeck tätig.

HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka: „Dass wir mit Lisa Kosok eine so erfahrene und mit der Hamburger Geschichte bestens vertraute Historikerin gewinnen konnten, ist nicht nur eine sinnvolle inhaltliche Ergänzung, sondern eine persönliche Bereicherung des HCU-Professoriums. Auch der Aufbau eines Hamburger Archivs für Architektur und Stadtentwicklung an der HCU ist für uns ein wichtiger Schritt, der neue Impulse für die interdisziplinäre Forschung und Lehre an der Universität setzen wird.“

Eine Stimme des baukulturellen Erbes

Neben Ihrer Forschungs- und Lehrtätigkeit an der HCU Hamburg wird Lisa Kosok an der HCU auch mit der Konzeption eines Hamburger Forschungs-, Informations- und Ausstellungszentrum für Architektur und Stadtentwicklung betraut.

Lisa Kosoks Programm für den Start lässt sich am besten mit dem Stichwort ‚Vernetzung‘ beschreiben:

„Es geht mir zunächst einmal darum, die vielfältigen Aktivitäten zur Hamburger Stadt- und Baukultur, zur Stadtentwicklung und zur Denkmalpflege zu verknüpfen und für sie eine Plattform zu errichten. Ein geeigneter Ort wird hoffentlich auch bald gefunden sein.

Die verschiedenen Hamburger Architekturarchive, Museen, Universitäten und andere Institutionen beheimaten namhafte Nachlässe und Sammlungen zur Bau- und Stadtgeschichte. Alle übernehmen wichtige Aufgaben für den Erhalt des baukulturellen Erbes, die jeweils für sich wichtig sind. Diese Vielfalt könnte jedoch anstelle des Nebeneinanders ein wenig mehr Miteinander gebrauchen, um eine wirksame Stimme in der Stadtdebatte zu entfalten.“

Berufungsverfahren für sechs neue Architektur-Professuren an der HCU abgeschlossen

Ein halbes Jahr ist erst vergangen, seit das Präsidium der HCU beschlossen hat, das Fachgebiet Architektur massiv zu stärken. Sechs Architektur-Professuren wurden ausgeschrieben. Was ist seitdem schon passiert und wie läuft so ein Berufungsverfahren überhaupt ab? Ein Zwischenbericht.

16-06-10_HCU Dach (7)Das Anforderungsprofil: interdisziplinär, forschungsstark und dabei praxisnah. Die HCU sucht erfolgreiche Architektinnen und Architekten, die neue Perspektiven auf Forschung und Lehre einbringen können. Praktische Erfahrungen sollen die theoretische Reflexion ergänzen, weshalb im Januar dieses Jahres sechs halbe Stellen ausgeschrieben wurden: Die neuen Architektur-Professoren können neben der Tätigkeit an der Universität so ihre Büros weiter führen.

Prof. Gesa Ziemer, Vize-Präsidentin Forschung: „Wir suchen Architekten und Architektinnen, die forschen. Das passiert traditionell in der Architektur an Hochschulen noch zu wenig, dabei eignet sich gerade diese Disziplin hervorragend für interdisziplinäres Forschen, da neben gestalterischen und technischen Aspekten auch immer kulturelle Fragen stehen. Jede dieser neuen Professuren erhält daher auch eine Qualifikationsstelle, auf der promoviert werden soll.“

Die Berufungskommission hat insgesamt 381 eingegangene Bewerbungen gesichtet. Architektur und Kunst, Architektur und Experimentelles Entwerfen, Architektur und Baukonstruktion, Architektur und Experimentelles Konstruieren, Architektur und Stadt sowie Architektur und Landschaft lauten die Denominationen der neuen Professuren. Fünf bis sechs Architektinnen und Architekten wurden pro Stelle eingeladen, hochschulöffentlich einen Berufungsvortrag sowie eine Lehrprobe zu halten. Auch wenn dies mit dem Ablauf des Sommersemesters bereits erfolgt ist, dauert es bis zu einer finalen Entscheidung für einen Kandidaten oder eine Kandidatin noch etwas: Nach der Erstellung von Einzelgutachten und vergleichenden Gutachten wird eine Berufungsliste erstellt, die durch den Senat beschlossen wird. Erst nach den anschließenden Berufungsverhandlungen durch das Präsidium wird ein Ruf an die HCU erteilt.

IMG_9065„Sämtliche Kommissionsmitglieder – sieben in jeder Kommission einschließlich Kolleginnen und Kollegen anderer Universitäten, dazu 70 bis 80 aktive Studierende  in den Lehrproben, der Fachschaftsrat Architektur sowie die Kolleginnen und Kollegen der Verwaltung der HCU engagieren sich intensiv, um die jeweils optimale Besetzung der einzelnen Stellen zu finden. Und dies so zeitnah wie möglich, damit die neuen Kolleginnen und Kollegen möglichst schon zum Wintersemester in das Lehrprofil der Architektur und die interdisziplinären Projekte der HCU integriert werden können“, so Prof. Klaus Sill, Dekan der Architektur und Leiter des Berufungsausschusses Architektur und Stadt. „Die neuen Berufungen sind ein guter Ausgangspunkt, um die Architektur an der HCU strategisch und inhaltlich weiterzuentwickeln.“

 

HCU Dank der waterfront-Mitglieder bei der Vergabe der Deutschlandstipendien bundesweit vorn mit dabei

Vergabefeier in der "Bugspitze" der HCU mit den Studierenden und Förderern

Vergabefeier in der „Bugspitze“ der HCU mit den Studierenden und Förderern

Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) vergab am 25. Mai für das Sommersemester 2016 bereits zum fünften Mal das Deutschlandstipendium für den Förderzeitraum von zwei Semestern. Die Förderung in Höhe von 300 Euro monatlich soll besonders leistungsstarke und engagierte Studierende beim Studium unterstützen. Die einkommensunabhängigen Stipendien werden zu gleichen Anteilen gemeinsam vom Bundesministerium für Bildung und Forschung sowie den Förderern der HCU zur Verfügung gestellt. Die HCU konnte die Anzahl der Geförderten von 2015 auf 2016 um 20% auf 24 Studierende erneut steigern. Auf die Anzahl der Studierenden in Regelzeit bezogen, steht die HCU mit einer Förderquote von 1,33% noch vor dem Saarland, das im letzten Jahr mit 1,22% den Spitzenreiter im Ländervergleich bildete.

HCU Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka (re.) mit Förderern sowie Vizepräsident Prof. Harald Sternberg (li.)

HCU Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka (re.) mit Förderern sowie Vizepräsident Prof. Harald Sternberg (li.)

Aus dem Bereich der waterfront-Mitglieder fördert die Henri Benthack Stiftung seit Beginn und maßgeblich 13 Stipendien für die Studierenden der HCU. Dr. Hesse und Partner Ingenieure stellen bereits zum dritten Mal ein Stipendium zur Verfügung. Mit ihrer zweiten Teilnahme an dem Förderprogramm haben die Europa Center Uwe Heinrich Suhr Stiftung (3 Stipendien) und die Ingeborg Suhr Stiftung (3 Stipendien) ihr Engagement um 2 Stipendien erhöht. Neu dabei sind in diesem Jahr WTM Engineers (1 Stipendium). Somit setzen sich die Förderer des Deutschlandstipendiums zu 87% aus waterfront-Mitgliedern zusammen.

Ebenfalls zum zweiten Mal engagiert sich die Deutsche Genossenschafts-Hypothekenbank AG (2 Stipendien), neu dabei sind PRISMA Projektingenieure (1 Stipendium).

Die Stipendiatinnen und Stipendiaten aus allen Studiengängen der HCU erhielten im Rahmen einer feierlichen Verleihung im Präsidium der HCU ihre Urkunden persönlich durch die Förderer und HCU-Präsident Dr.-Ing. Walter Pelka. Gefördert wird damit auch der nachhaltige Kontakt zwischen Stipendiaten und Förderern – ebenfalls ein Anliegen des Deutschlandstipendiums. Durch ein vom Bund zur Verfügung gestelltes und stetig weiterentwickeltes online Bewerbungs- und Verwaltungstool sowie ein moderiertes Auswahlverfahren wird der Aufwand an der HCU extrem schlank gehalten, so dass an der HCU kein weiterer Verwaltungsaufwand entsteht.

Für die Stipendien hatten sich insgesamt 79 Studierende beworben. In einer Jurysitzung wurden die Siegerinnen und Sieger gekürt. Ausschlaggebend waren neben gute Noten und Studienleistungen auch weiche Kriterien wie fachliches Engagement, die Bereitschaft, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen sowie das erfolgreiche Meistern von Hindernissen im eigenen Lebens- und Bildungsweg.