Kategorie-Archiv: Allgemein

Die Bundeskanzlerin an der HafenCity Universität Hamburg

Drei Wochen vor dem G20-Gipfel in Hamburg diskutierten am 18. und 19. Juni Vertreterinnen und Vertreter von fast 200 Organisationen aus der Zivilgesellschaft ihre Forderungen an die Weltpolitik. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel kam zum Gipfel an die HCU um die Abschlusserklärung entgegen zu nehmen.

Die 350 Teilnehmenden von Organisationen der Zivilgesellschaft aus rund 50 Ländern diskutierten beim Civil20-Gipfel (C20) an der HCU Hamburg am Sonntag und Montag in Workshops und Gesprächsrunden ihre Positionen zu Themen wie Umwelt, Klima, Landwirtschaft, Gesundheit oder Geschlechter-Gerechtigkeit, die sie in der Abschlusserklärung für die G20-Regierungschefs zusammenfassten.

„Ich glaube, dass gerade in schwierigen internationalen Zeiten es eine Chance ist, gemeinsame Interessen zu finden“, kommentierte Angela Merkel ihre Erwartungen an den G20-Gipfel am 7. und 8. Juli. „Das ist allemal besser, als in nationalen Alleingängen seine Möglichkeiten zu suchen.“

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel beim Eintrag in das Gästebuch der HCU

Derzeit hat Deutschland die G20-Präsidentschaft. Die Bundesregierung bat das Forum für Umwelt und Entwicklung sowie den Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe, den C20-Prozess zu koordinieren. Im Vorfeld dieses G20-Gipfels sei die Zivilgesellschaft mehr als jemals zuvor gefragt worden, sagte Maike Röttger, Geschäftsführerin des Kinderhilfswerks Plan International Deutschland (Hamburg) der Deutschen Presse-Agentur. „Wir führen das auf den Einfluss der Kanzlerin zurück.“ Diese starke Einbeziehung sei etwas Besonderes. „Denn der Raum für Zivilgesellschaft in der Welt wird immer kleiner.“ Plan International hatte den Co-Vorsitz einer der sechs internationalen C20-Arbeitsgruppen übernommen, die ihre Empfehlungen zu globalen Problemen an die G20 erarbeiteten.

Zu den weiteren Teilnehmenden des Gipfels gehörten nach Angaben des Civil20-Sekretariats in Berlin der Naturschutzbund Deutschland, der Bund für Umwelt und Naturschutz, Greenpeace, die Kindernothilfe, Brot für die Welt und die Robert Bosch Stiftung. Auch Vertreterinnen und Vertreter der Ministerien waren vor Ort.

Civil 20 ist eines von sieben Dialogforen der G20. Bis auf Science20 (Halle/Saale) fanden in diesem Jahr alle in Berlin statt. Der Hamburger Senat setzte sich dafür ein, dass das Dialogforum C20 direkt in der G20-Gipfelstadt stattfindet und hat die HCU Hamburg als Veranstaltungsort vorgeschlagen.

Drei neue Professuren in der HCU-Architektur

Interdisziplinär, forschungsstark und dabei praxisnah – die HCU Hamburg hat im vergangenen Jahr sechs erfolgreiche Architektinnen und Architekten gesucht, die neue Perspektiven in Forschung und Lehre einbringen. Drei der Professuren konnten zum Sommersemester 2017 im Studienprogramm Architektur begrüßt werden: Prof. Christoph Heinemann übernimmt die Professur „Architektur und Stadt“, Prof. Mona Mahall „Architektur und Kunst“ und Prof. Antje Stokman „Architektur und Landschaft“.

Christoph Heinemann ist neuer Professor für „Architektur und Stadt“

Prof. Christoph Heinemann beschäftigt sich mit den Fragen und Ansprüchen, die die Stadt politisch, sozial und räumlich an Architektur stellt: Wie muss Architektur beschaffen sein, um in der Stadt „aufgehen“ zu können?

Neben der Professur „Architektur und Stadt“ arbeitet Christoph Heinemann in der Architektengruppe ifau (Institut für angewandte Urbanistik), die er 1998 direkt im Anschluss an sein Architekturstudium an der RWTH Aachen und der École d’Architecture de Paris la Villette gemeinsam mit Susanne Heiß und Christoph Schmidt gegründet hat. Bis 2009 war er zudem am Lehrstuhl für Städtebau und Entwerfen an der Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung der BTU Cottbus tätig.

Mit ifau hat Heinemann diverse Projekte für Kulturinstitutionen realisiert, so den Umbau des Palais Thinnfeld in Graz, The Showroom in London sowie Projekträume des Goethe-Instituts und den Umbau des Artists Space in New York. ifau beschäftigt sich zudem intensiv mit partizipativen Wohnformen und kostengünstigem Wohnungsbau. In Kooperation mit Jesko Fezer und Heide & von Beckerath konnte 2012 das gemeinschaftliche Wohnprojekt R50 realisiert werden, ein weiteres Wohnprojekt, das verschiedene Nutzungen und Wohnformen mischt wird derzeit fertiggestellt.

Heinemann versteht Architektur als Ort alltäglicher Handlungen und Verhandlungen und entwickelt aneignungsoffene Räume, die vielfältige Interpretationen und unterschiedliche Gebrauchsmuster zulassen: „Alternativen für den Wohnungsbau zu schaffen bedeutet Verfahren und Räume zu entwerfen, die Akteuren und zukünftigen Nutzern Beteiligung und Teilhabe ermöglichen.“

Prof. Mona Mahall lehrt und forscht an der HCU zu Architektur und Kunst

Mona Mahall untersucht als Professorin für „Architektur und Kunst“ Architektur im Verhältnis zur kritischen und reflexiven Praxis der Kunst. In unterschiedlichen Medien und Formaten, vor allem in Ausstellungen, Installationen, Typologien und Texten entwickelte sie in der Vergangenheit bereits Projekte, die bestehende, künstlerische wie architektonische Positionen erfassen und in die technologische Gegenwart übersetzen. Mahalls Arbeiten werden international ausgestellt und publiziert, darunter die Istanbul Design Biennale (2016), das Art Center Los Angeles (2015) oder Shenzhen Bi-City Biennale of Urbanism/Architecture (2015). Als Co-Editorin gibt sie seit 2007 das internationale Magazin „Junk Jet. Magazine on Architecture, Art, and Media“ heraus. Mahall hat über spekulative Entwurfsstrategien in der Moderne promoviert. Sie hat als Professorin für Grundlagen der Gestaltung und Experimentelles Entwerfen an der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart, sowie für Architektur an der Cornell University gelehrt.

Ausgehend von ihrer Praxis beginnt Mona Mahall ihre Zeit an der HCU Hamburg mit einem Lehrprojekt, das sich mit flüchtigen Strukturen und prekären städtischen Prozessen auseinandersetzt. In Kooperation mit dem Architekturmuseum der Pinakothek der Moderne in München werden Studierende zeitgleiche, aber ungleiche temporäre Phänomene wie das Oktoberfest, einen thailändischen Markt auf einem Bahngleis oder das Burning Man Festival untersuchen. Ziel ist die Erforschung neuer Geschwindigkeiten der Architektur in der globalisierten Welt, sowie die Reflexion und Projektion damit verbundener Vorstellungen von Technik, Leben, Material und Gemeinsamkeit.

Von großer Bedeutung ist Mahall der Austausch mit den Nachbardisziplinen Kultur der Metropole und Stadtplanung, um Perspektiven auf städtische Prozesse zu erweitern. In diesem Austausch liegt für Mahall das große Potential der HCU: „Die HCU hat als eine der wenigen Hochschulen Interdisziplinarität strukturell verankert, um komplexen urbanen Prozessen forschend wie entwerfend gerecht zu werden.“

Antje Stokman übernimmt die Professur „Architektur und Landschaft“

Ab dem Sommersemester 2017 wird Antje Stokman als Professorin für „Architektur und Landschaft“ Strategien der Gestaltung urbaner Landschaften an der HCU Hamburg entwickeln. Zuletzt war Stokman Professorin und Leiterin des Instituts für Landschaftsplanung und Ökologie an der Fakultät für Architektur und Stadtplanung der Universität Stuttgart.  Als Forscherin, praktizierende Landschaftsarchitektin und Mitglied der interdisziplinären Plattform „Studio Urbane Landschaften“ entwickelte sie seit 2005 vielfältige nationale und internationale Forschung-, Praxis- und Lehrprojekte im Spannungsfeld von Klimawandel, Urbanisierungsdruck und Freiraumentwicklung in Städten wie Hamburg, Changde, Lima und Cairo. Für ihre Arbeiten erhielt sie im Jahr 2009 den Niedersächsischen Wissenschaftspreis als herausragende Nachwuchswissenschaftlerin und den 2011 den internationalen Topos Landscape Award. Wichtige Erkenntnisse aus ihren Forschungs-, Lehr- und Praxisprojekten präsentiert sie im Rahmen der von ihr ko-kuratierten laufenden Gruppenausstellung „draussen. Landschaftsarchitektur auf globalem Terrain“in der Pinakothek der Moderne in München (bis August 2017).

Als Landschaftsarchitektin ist Antje Stokman der festen Überzeugung, dass eine zukunftsweisende Entwicklung urbaner Lebensräume bedeutet, die Anforderungen des ökosystemaren Landschaftshaushalts, die nachhaltige Entwicklung der Infrastruktursysteme und die ästhetische Stadt- und Landschaftsgestaltung zu integrieren. Hamburg stellt für Stokman als „grüne Stadt am Wasser“ ein perfektes Lehr- und Forschungslabor für landschafts- und wasserbezogene Strategien des Bauens und der Metropolenentwicklung dar. „Die Landschaftsarchitektur bietet eine wichtige konzeptionelle Folie für die Suche nach neuen landschaftlichen Ausdrucksformen, Gestaltungslösungen und Organisationsstrukturen, die als ‚grüne Infrastruktur‘ eine zunehmend wichtigere gesellschaftlich-politische Bedeutung bekommen. Hier liegen große Zukunftsaufgaben vor uns – direkt vor unserer Haustür, wie auch international.“

2.000 Teilnehmende in Hamburg beim „March for Science“

Mehr als 2.000 Menschen haben sich am vergangenen Samstag auf dem Rathausmarkt versammelt, um beim „March for Science“ für die Werte freier Wissenschaft zu demonstrieren – darunter auch zahlreiche Studierende und Mitarbeitende der HCU Hamburg.

Der Hamburger March for Science ist Teil einer weltweiten Bewegung, die ihren Ursprung in den USA hat. In mehr als 600 Städten weltweit fanden am „World Earth Day“ am 22. April Märsche statt, um auf die Bedeutung wissenschaftlicher Forschung als Grundlage für die gesellschaftliche Entwicklung aufmerksam zu machen. In Deutschland gab es an 22 Orten Demonstrationen, zu denen nicht nur Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, sondern alle Bürgerinnen und Bürger aufgerufen waren. Zahlreiche Hochschulen und wissenschaftliche Einrichtungen unterstützen die Märsche.

Marina Brink, Referentin für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der HCU ist Teil des Organisationsteams des March for Science und hat die Kundgebungen moderiert: „Mit den Märschen wollen wir nicht nur zeigen, dass die Freiheit der Wissenschaft als demokratisches Grundprinzip gewährleistet bleiben muss. Wir wollen auch ein Zeichen der Solidarität gegenüber Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern setzen, die durch politische Rahmenbedingungen in ihrem Grundrecht auf freie Lehre und Forschung beschränkt werden. Wir freuen uns sehr über die große Aufmerksamkeit und dass so viele Menschen unserem Aufruf gefolgt sind!“

„Make Science, not War“, „Wer nichts weiß, muss alles glauben“ oder „Forschen statt Faken“ – kreativ zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei der Gestaltung von Schildern und Bannern. Der Hamburger March for Science startete auf dem Hamburger Rathausmarkt und setzte sich dann über den Jungfernstieg und Gänsemarkt in Richtung Universität Hamburg fort. Nach der Abschlusskundgebung präsentierten dort  junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bei einem Science Slam unterhaltsam und verständlich ihre aktuellen Forschungsprojekte.

 

Ramboll ist 100. Mitglied im Förderverein der HafenCity Universität Hamburg

Die Ramboll IMS Ingenieurgesellschaft mbH ist das 100. Mitglied im waterfront e.V. – der Förderverein unterstützt die HafenCity Universität Hamburg (HCU) in Wissenschaft, Lehre und Forschung.

Der Förderverein waterfront e.V. unterstützt die HafenCity Universität Hamburg (HCU) in Wissenschaft, Lehre und Forschung. Dabei bringt er Menschen aus den Bereichen Bauen, Immobilien und Metropolenentwicklung in den Dialog. Die Mitglieder ermöglichen der HCU durch persönliches Engagement und materielle Förderung wichtige und innovative Projekte umzusetzen.

Die dänische Ramboll Group A/S ist ein weltweit agierendes Ingenieur- und Beratungsunternehmen, in dem weltweit über 13.000 Expertinnen und Experten in der Ingenieur-, Planungs- und Managementberatung arbeiten. Seit über 40 Jahren erarbeitet die seit 2012 zum Ramboll-Konzern gehörende und in Hamburg ansässige Ramboll IMS Ingenieurgesellschaft mbH innovative Lösungen im Bereich Wasserbau & Häfen.

Wasserbau- und Hafenprojekte sind häufig von hoher Komplexität geprägt. Der Entwurf und die Planung dieser Projekte erfordern ein breites Spektrum an Kompetenzen. Ramboll ist führender Anbieter unabhängiger Beratungsleistungen im Bereich Häfen und Wasserstraßen sowie Küsten- und Hochwasserschutz.

HCU-Präsident und waterfront-Vorstand Dr.-Ing. Walter Pelka: „Wir freuen uns sehr, mit der Ramboll IMS Ingenieurgesellschaft mbH ein führendes Ingenieur- und Beratungsunternehmen als 100. Mitglied für unseren Förderverein gewonnen zu haben. Unser erst vor vier Jahren gegründeter Förderverein ist erfreulich schnell gewachsen und zeigt die zunehmende Anerkennung für unsere Hochschule in der Stadt. Attraktive  Mitglieder im waterfront e.V. verstärken das fachliche Netzwerk der HCU“.

Dr.-Ing. Peter Ruland, Direktor der Ramboll IMS Ingenieurgesellschaft mbH: „Wir unterstützen sehr gerne die HCU. Darüber hinaus gibt es viele wechselseitige Interessen: Einerseits sind wir „Abnehmer“ der Absolventen, andererseits gibt es viele Anknüpfungspunkte für eine Zusammenarbeit von Wissenschaft und Praxis. Die räumliche Nähe unseres Bürostandortes am Stadtdeich zur HCU wird diese Zusammenarbeit besonders leicht machen“.

Herzlich Willkommen!

waterfront unterstützt Studierende beim Entwurf für neue Eingangssituation der HCU

Architektur-Studierende haben im Rahmen des Produktdesign-Wahlpflichtfachs „HCU Concierge“ Entwürfe für eine neue Eingangssituation an der HCU entwickelt, die die verschiedenen Funktionen des Foyers auf kreative Weise vereinen. Der von der HCU-Jury gekürte Gewinnerentwurf von Jonas Käckenmester, Ardiana Kastrati und Maria Mahinova wird umgesetzt.

Das sich über zwei Stockwerke erstreckende Foyer der HCU Hamburg ist ein lebendiger Ort, an dem vielfältige Veranstaltungsformate wie Seminare, Präsentationen und Ausstellungen stattfinden. Zusätzlich zur Nutzung im Rahmen von Veranstaltungen bietet der Eingangsbereich des öffentlich zugänglichen Gebäudes Besuchern auch Orientierung.

Im Rahmen eines Produktdesign-Wahlpflichtfaches im aktuellen Wintersemester wurde die Aufgabe gestellt, einen Entwurf für eine neue Eingangssituation zu erstellen, der die verschiedenen Funktionen des Foyers vereint. Zentrales Element der Entwürfe sollte eine leistungsfähige Kommunikationszelle im Erdgeschoss sein, die Platz für einen Concierge bietet. Der Aufgabe, diese neue Pförtnerloge in die vorhandene Architektur einzupassen, haben sich rund 25 Architektur-Studierende unter der Leitung von Dipl.-Des. Dominik Lutz gewidmet.

Ihre Ergebnisse präsentierten die Studierenden am 1. Februar vor einer Jury, bestehend aus HCU-Präsidenten Dr.-Ing. Walter Pelka, Kanzlerin Stephanie Egerland, Prof. Klaus Sill, Prof. Dr. Michael Staffa (alle waterfront Mitglied), Dipl.- Ing. Architekt Gerd Streng, Dipl.- Ing. Architektin Heike Hillebrand, Marina Brink (waterfront Mitglied) aus dem Referat Kommunikation und AStA-Vorstand Björge Köhler. Die Jury-Mitglieder achteten bei den zehn Entwürfen neben dem Design vor allem auch auf die Funktionalität: Die künftige Pförtnerloge soll der Information und dem Empfang dienen, aber bei internen und externen Veranstaltungen auch als Repräsentations- und Informationsscharnier zwischen Eingangssituation und Veranstaltung  dienen. Der zu entwickelnde Tresen muss darüber hinaus flexibel an verschiedenen Orten eingesetzt werden können.

Der Siegerentwurf „Potential of an empty Space“ von Jonas Käckenmester, Adiana Kastrati und Maria Mahinova überzeugte durch seine Eleganz und hohe Flexibilität in der Nutzung. „Besonders gut gefällt uns die Einbindung der besonderen Architektur des Foyers mit Hilfe von Projektionen“, kommentierte Jury-Mitglied Prof. Klaus Sill die Entscheidung. Die Studierenden entwickelten einen schlichten Corian-Block, der in einen Willkommenstresen mit zwei Arbeitsplätzen verwandelt werden kann. Mit Hilfe eines zusätzlichen Beamers kann das gesamte Foyer in eine interaktive Präsentationsfläche verwandelt werden.

„Im nächsten Schritt geht es darum, den Entwurf nun baubar zu detaillieren, sodass wir anschließend eine Firma mit der Ausführung beauftragen können“, erläutert Jury-Mitglied Gerd Streng das weitere Vorgehen.

Auch die weiteren Platzierten bewiesen ein hohes Maß an Kreativität bei ihren Entwürfen und zeigten unterschiedliche Möglichkeiten der Umsetzung auf. Der Entwurf der Zweitplatzierten Emils Kepitis, Ulrich Hellmann und Christian Behrens gestaltet das Foyer als Aufenthaltsort mit Lounge-Möbeln, die als Sitzflächen dienen, sich aber auch als skulpturale Objekte in den Eingangsbereich einpassen.

Der dritte Platz ging an den Entwurf „Faltwerk“ von Gerrit Westermann, Mike Gauß und Kim Körner, die einen Empfangstresen entworfen haben, der durch Faltlamellen verschließbar ist und durch Rollen einfach bewegt werden kann.

Für ihre kreative Idee einer Tischtennisplatte in Doppelfunktion erhielten Christopher Löbig und Paul Pöthke einen Sonderpreis. Ihre Idee: Der Empfangstresen sollte tagsüber als Tischtennisplatte genutzt werden und abends in einen Empfangstresen zusammengeklappt werden können.

Die Erstplatzierten erhielten einen Gutschein in Höhe von 300 Euro für den Campus-Shop, die Zweitplatzierten einen Gutschein in Höhe von 200 Euro, die Drittplatzierten und der Sonderpreis erhielten einen Gutschein in Höhe von 100 Euro. Die Gutscheine wurden von waterfront e.V. Förderverein der HCU Hamburg, dem zur Verfügung gestellt.