Schinkel-Wettbewerb 2019: HCU-Studierende erfolgreich

Bild: Hannes Voß (1 v. l.) & Raul Stubbe (1 v. r.), Copyright: Sebastian Semmer & AIV Berlin

Die Architektur-Studierenden Raul Stubbe und Hannes Voß der HafenCity Universität Hamburg (HCU Hamburg) haben zusammen mit Studierenden der TU Berlin den Schinkelpreis gewonnen. Ihr Entwurf „Urban Shortcut“ gewann in der Fachsparte „Konstruktiver Ingenieurbau“. Aufgabe war die Entwicklung eines neuen Wissensquartiers am Halleschen Tor (Berlin) unter dem Motto „brigde2future“. Die HCU-Studierenden überzeugten die Jury mit ihrem Entwurf für eine Rad- und Fußgängerbrücke. Das Preisgeld beträgt 3.000 Euro. Die Preisverleihung fand am 13. März in der Staatsbibliothek zu Berlin statt.

Der Architekten- und Ingenieur-Verein zu Berlin e.V. lobt seit 1855 jährlich den AIV-Schinkel-Preis an junge Planerinnen und Planer aus. Aufgabe des Wettbewerbs in diesem Jahr war der Entwurf von zukunftsweisenden Beiträgen für die Entwicklung des urbanen Stadtquartiers zwischen dem Berliner Mehringplatz und der Zentralen Landesbibliothek Berlin.

Copyright: Hannes Voß und Raul Stubbe

Der gemeinsame Entwurf von Raul Stubbe, Hannes Voß und ihren Projektpartnern von der TU Berlin sieht eine Rad- und Fußgängerbrücke vor, die eine Anbindung an die Zentrale Landesbibliothek südlich des Landwehrkanals und zugleich eine Überquerung des Waterloo-Ufer und der Zossener Straße ermöglicht. Betreut wurden die HCU-Studierenden von den waterfront-Mitgliedern Prof. Florian Fink (Entwurf und Baukonstruktion) und HCU-Emeritus Prof. Dr.-Ing. Michael Staffa (Tragwerksentwurf). Der Entwurf der Studierenden fließt als Teilleistung in ihre Master-Thesis ein.

Copyright: Hannes Voß und Raul Stubbe

Aufgrund des aktuellen und attraktiven Themas wurden mehr Arbeiten als in den Jahren zuvor eingereicht: 357 Teilnehmende aus ganz Europa beschäftigten sich mit den Entwurfsaufgaben. Prämiert wurden 12 Arbeiten von 28 Teilnehmenden in den Fachsparten Architektur, Städtebau, Landschaftsarchitektur, Konstruktiver Ingenieurbau sowie Freie Kunst. Preisgelder in Höhe von insgesamt 26.700 Euro wurden vergeben.

Unter anderem nahmen Studierende folgender deutscher Hochschulen am Wettbewerb teil: Bergische Universität Wuppertal, Universität der Künste und TU Berlin, TU Dresden, HTWK Leipzig, BTU Cottbus, Leibniz Universität Hannover und TU München. Alle prämierten Beiträge sind noch bis zum 30. März in der Quergalerie der Universität der Künste Berlin (Hardenbergstraße 33, Berlin) zu sehen.