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Antrittsvorlesung von Professor Jürgen Bruns-Berentelg an der HafenCity Universität Hamburg

Die HafenCity Universität Hamburg (HCU) hatte bereits am 21. Oktober 2014 in einem Festakt dem Vorsitzenden der Geschäftsführung der HafenCity GmbH, Jürgen Bruns-Berentelg, den Titel „Professor der HafenCity Universität“ verliehen. Mit Professor Jürgen Bruns-Berentelg gewinnt die HCU am neuen Standort neben Prof. Jörn Walter einen weiteren herausragenden Vertreter des Bauwesens und der Stadtplanung, und verstärkt damit weiter ihren Praxisbezug.

Überzeugte mit profundem Theoriewissen: Professor Jürgen Bruns-Berentelg

Überzeugte mit profundem Theoriewissen: Professor Jürgen Bruns-Berentelg

Als verantwortlicher Projektmanager des aktuell größten Stadtumbauvorhabens Europas, der HafenCity, verfügt Professor Bruns-Berentelg über einen großen Erfahrungsschatz von dem die Studierenden ab sofort hautnah profitieren können. Jürgen Bruns-Berentelg studierte Geografie und Biologie. Er ist ebenfalls Immobilienökonom. Sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene hält er Vorträge zu Themen großer, innovativer Entwicklungsprojekte und publiziert regelmäßig zu Fragen der Stadtentwicklung.

Als Professor für Integrierte Stadtentwicklung wird Jürgen Bruns-Berentelg künftig mit 2 Semesterwochenstunden die Lehre in den Studiengängen der HafenCity Universität unterstützen. Insgesamt haben über 150 Gäste aus der Hamburger Verwaltung, der Bau- und Immobilienwirtschaft sowie Mitglieder der Hochschule an der Antrittsvorlesung teilgenommen.

Auch Theorie-Gebäude beherrscht Bruns-Berentelg exzellent

Vizepräsidentin Prof. Dr. Gesa Ziemer führte in das Thema ein

Vizepräsidentin Prof. Dr. Gesa Ziemer führte in das Thema ein

Dass er nicht nur ein Experte im Bereich der gebauten Umwelt ist, legte Professor Bruns-Berentelg in seiner Antrittsvorlesung am 28. April 2015 nachhaltig dar. In seinem Vortrag setze er sich vor allem mit dem Begriff Fortschritt und dessen Handlungsmöglichkeiten auseinander. „Wichtig ist progressives Denken in Bezug auf die Veränderungen von Gesellschaften und damit eben auch auf Stadt. Wir müssen diskursive Narrative entwickeln, und dort den Fortschrittsbegriff einbauen“.

Professor Bruns-Berentelg offenbarte in seinen Ausführungen eine hohe Kompetenz im Hinblick auf wissenschaftliche Literatur und Theoriegebäude – dabei verwies er auch immer wieder auf alternative Auslegungen. „Wenn ich von Utopie spreche, dann nicht von einer geschlossenen Utopie der Stadt, sondern von einer praktischen Utopie nach Gerhard Seel: Denkbarkeit, Erfüllbarkeit, Erreichbarkeit“. Und er verwies immer auch auf die Verantwortung der Handelnden, und sprach mit dem Sozialphilosophen Hans Joas von der Pflicht der Macht. Der Abend ließ auf einen sehr interessanten Zugewinn für die HCU schließen.

Die neue Nachbarschaft der HafenCity Universität

Prof. Jürgen Bruns-Berentelg erläutert Dr.-Ing. Walter Pelka die östliche Erweiterung der HafenCity

Prof. Jürgen Bruns-Berentelg erläutert Dr.-Ing. Walter Pelka die östliche Erweiterung der HafenCity

Am 16. Januar war die HafenCity GmbH mit einem Pressegespräch „Jahresausblick 2015“ zu Gast an der HCU. Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Prof. Jürgen Bruns-Berentelg erläutert Dr.-Ing. Walter Pelka die östliche Erweiterung der HafenCity Hamburg GmbH, erläuterte vor rund 25 Pressevertretern die Pläne für das laufende Jahr. So werden zwei der prägenden Hochbauten bereits in diesem Januar in Bau gehen. Mit den Architekturentwürfen zum Strandkai bekommt die westliche HafenCity eine neue Stadtansicht zur Elbe. Eine Fortsetzung findet die neue ‚Waterfront‘ im südlichen Überseequartier, für das 2015 mit einem neuen Bauherrn und Betreiber die Phase der Architekturwettbewerbe beginnt.

Aber auch in der Quartiers- und Nachbarschaftsentwicklung macht die HafenCity einen großen Sprung nach vorn. Rund um den Baakenhafen entwickelt sich ein grünes Wohn- und Freizeitquartier mit einem differenzierten Wohnangebot für Familien, Studenten und Senioren sowie einem hohen Anteil an gefördertem Wohnungsbau. Mehr als 1000 Wohnungen werden 2015 architektonisch definiert.

125 Apartments für Studierende gegenüber der HCU

In direkter Nachbarschaft zur HCU kann momentan beobachtet werden, wie der Lohsepark mit erstem „Grün“ bestückt wird. Auf dem an der HCU und am Lohsepark angrenzenden Grundstück werden ein Hotel sowie Studentenwohnungen entstehen. Das Hotel ist hin zur Überseeallee als Holiday Inn der 4-Sterne Kategorie mit 267 Zimmern und einem Konferenz- und Veranstaltungsbereich geplant. Gebäuderückseitig plant das Studierendenwerk Hamburg rund 125 Apartments für Studierende: möblierte Ein- und Mehrzimmereinheiten im geförderten Wohnungsbau. Nach derzeitigen Planungen kann der Baubeginn zum Jahreswechsel 2015/16 erfolgen. Die Fertigstellung ist ab Sommer 2017 vorgesehen.

Kaipromenade des Elbtorquartiers vor der HCU fertiggestellt

Im Herbst 2014 wurde auch das jüngste Teilstück der Kaipromenade an der Elbe, entlang der Einfahrten zu Baakenhafen und Magdeburger Hafen, eröffnet. Vor dem Eingang Ost der HCU kommt man über eine breite Backsteintreppe hinunter ans Wasser. Von dort kann man 1,5 Kilometer am Wasser spazieren, ohne eine Ampel oder eine Straße zu überqueren. Mitten in Deutschlands zweitgrößter Metropole ist das komplette Areal der HafenCity an seinen Wasserkanten öffentlich zugänglich – eine Besonderheit.

Die neue HafenCity-Wasserkante als Gesamtkomposition: der HCU Neubau zwischen den beiden roten Kreisen auf der rechten Seite

Die neue HafenCity-Wasserkante als Gesamtkomposition: der HCU Neubau zwischen den beiden roten Kreisen auf der rechten Seite

Direkt zwischen der HCU und dem Magdeburger Hafen hat das Hamburger Unternehmen ECE im Januar 2015 auf einem 9.100 m2 großen Grundstück die Bauarbeiten zum Projekt Intelligent Quarters begonnen. Nach Entwürfen von Störmer Murphy and Partners (Hamburg) erhält die HafenCity hier als stilprägende Landmarke einen rund 70 Meter hohen Büroturm am Wasser. Hinzu kommen zwei weitere Gebäude, die unter anderem Raum für ca. 60 Wohnungen und publikumsbezogene Nutzungen im Erdgeschoss bieten. Die Fertigstellung ist für 2017 vorgesehen.