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mint:pink 2020 startet mit 270 Mädchen an der HCU

 

 

 

 

 

 

HCU-Präsident Prof. Dr. Jörg Müller-Lietzkow begrüßte gemeinsam mit Hamburgs Staatsrätin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Dr. Eva Gümbel, 270 Mädchen aus der Mittelstufe Hamburger und Norderstedter Schulen zum Auftakt von mint:pink 2020. Das von der NAT Initiative Naturwissenschaft & Technik veranstaltete Format mint:pink fördert gezielt Mädchen und engagiert sich für einen höheren Anteil von Frauen in den MINT-Fächern.

Bei einem von den Mädchen selbst gestalteten Versuchsaufbau mit einer Kettenreaktion an der HafenCity Universität Hamburg sollen mehr Mädchen für naturwissenschaftliche Fragestellungen interessiert und begeistert werden. Vorausgesetzt alle 270 Schülerinnen haben tischübergreifend zusammengearbeitet, Impulse aufgenommen und weiterverarbeitet. Genau darum geht es im Mutmach-Programm mint:pink und deshalb hat der gastgebende HCU-Präsident auch einen besonderen Buch- und Filmtipp zur Begrüßung der Mädchen mitgebracht: „Hidden Figures“, sagt Jörg Müller-Lietzkow, „ich kann euch das nur ans Herz legen.“ Weil die Geschichte der „unbekannten Heldinnen“ beflügeln kann: 1970, als die messerscharfen Berechnungen der drei afroamerikanischen Mathematikerinnen die Raumfahrtmission „Apollo 13“ trotz eines explodierten Sauerstofftanks glücklich enden ließ.

Und je früher man sich auf die Suche nach der eigenen beruflichen Zukunft, desto fundierter ist die Entscheidung, findet Staatsrätin Eva Gümbel. Die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung stellt mit Katharina Fegebank die Schirmherrin des Programms und jede Menge Fürsprecherinnen: „Was kann toller sein, als in 60 Einrichtungen der Stadt auf spannende Persönlichkeiten zu treffen, die von ihrer Arbeit erzählen.“ Sowie von Technik und Naturwissenschaften, die Antworten auf viele Zukunftsfragen geben können, ist Gümbel überzeugt. „Wer Algorithmen schreibt, der steuert – und dabei ist es wichtig, dass wir auch weibliche Programmiererinnen haben.“ Es beginnt bekanntlich immer mit einem ersten Schritt. Und was kann für die HafenCity Universität schöner sein, als wenn dieser Schritt bei uns gemacht wird!