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waterfront unterstützt Studierende beim Entwurf für neue Eingangssituation der HCU

Architektur-Studierende haben im Rahmen des Produktdesign-Wahlpflichtfachs „HCU Concierge“ Entwürfe für eine neue Eingangssituation an der HCU entwickelt, die die verschiedenen Funktionen des Foyers auf kreative Weise vereinen. Der von der HCU-Jury gekürte Gewinnerentwurf von Jonas Käckenmester, Ardiana Kastrati und Maria Mahinova wird umgesetzt.

Das sich über zwei Stockwerke erstreckende Foyer der HCU Hamburg ist ein lebendiger Ort, an dem vielfältige Veranstaltungsformate wie Seminare, Präsentationen und Ausstellungen stattfinden. Zusätzlich zur Nutzung im Rahmen von Veranstaltungen bietet der Eingangsbereich des öffentlich zugänglichen Gebäudes Besuchern auch Orientierung.

Im Rahmen eines Produktdesign-Wahlpflichtfaches im aktuellen Wintersemester wurde die Aufgabe gestellt, einen Entwurf für eine neue Eingangssituation zu erstellen, der die verschiedenen Funktionen des Foyers vereint. Zentrales Element der Entwürfe sollte eine leistungsfähige Kommunikationszelle im Erdgeschoss sein, die Platz für einen Concierge bietet. Der Aufgabe, diese neue Pförtnerloge in die vorhandene Architektur einzupassen, haben sich rund 25 Architektur-Studierende unter der Leitung von Dipl.-Des. Dominik Lutz gewidmet.

Ihre Ergebnisse präsentierten die Studierenden am 1. Februar vor einer Jury, bestehend aus HCU-Präsidenten Dr.-Ing. Walter Pelka, Kanzlerin Stephanie Egerland, Prof. Klaus Sill, Prof. Dr. Michael Staffa (alle waterfront Mitglied), Dipl.- Ing. Architekt Gerd Streng, Dipl.- Ing. Architektin Heike Hillebrand, Marina Brink (waterfront Mitglied) aus dem Referat Kommunikation und AStA-Vorstand Björge Köhler. Die Jury-Mitglieder achteten bei den zehn Entwürfen neben dem Design vor allem auch auf die Funktionalität: Die künftige Pförtnerloge soll der Information und dem Empfang dienen, aber bei internen und externen Veranstaltungen auch als Repräsentations- und Informationsscharnier zwischen Eingangssituation und Veranstaltung  dienen. Der zu entwickelnde Tresen muss darüber hinaus flexibel an verschiedenen Orten eingesetzt werden können.

Der Siegerentwurf „Potential of an empty Space“ von Jonas Käckenmester, Adiana Kastrati und Maria Mahinova überzeugte durch seine Eleganz und hohe Flexibilität in der Nutzung. „Besonders gut gefällt uns die Einbindung der besonderen Architektur des Foyers mit Hilfe von Projektionen“, kommentierte Jury-Mitglied Prof. Klaus Sill die Entscheidung. Die Studierenden entwickelten einen schlichten Corian-Block, der in einen Willkommenstresen mit zwei Arbeitsplätzen verwandelt werden kann. Mit Hilfe eines zusätzlichen Beamers kann das gesamte Foyer in eine interaktive Präsentationsfläche verwandelt werden.

„Im nächsten Schritt geht es darum, den Entwurf nun baubar zu detaillieren, sodass wir anschließend eine Firma mit der Ausführung beauftragen können“, erläutert Jury-Mitglied Gerd Streng das weitere Vorgehen.

Auch die weiteren Platzierten bewiesen ein hohes Maß an Kreativität bei ihren Entwürfen und zeigten unterschiedliche Möglichkeiten der Umsetzung auf. Der Entwurf der Zweitplatzierten Emils Kepitis, Ulrich Hellmann und Christian Behrens gestaltet das Foyer als Aufenthaltsort mit Lounge-Möbeln, die als Sitzflächen dienen, sich aber auch als skulpturale Objekte in den Eingangsbereich einpassen.

Der dritte Platz ging an den Entwurf „Faltwerk“ von Gerrit Westermann, Mike Gauß und Kim Körner, die einen Empfangstresen entworfen haben, der durch Faltlamellen verschließbar ist und durch Rollen einfach bewegt werden kann.

Für ihre kreative Idee einer Tischtennisplatte in Doppelfunktion erhielten Christopher Löbig und Paul Pöthke einen Sonderpreis. Ihre Idee: Der Empfangstresen sollte tagsüber als Tischtennisplatte genutzt werden und abends in einen Empfangstresen zusammengeklappt werden können.

Die Erstplatzierten erhielten einen Gutschein in Höhe von 300 Euro für den Campus-Shop, die Zweitplatzierten einen Gutschein in Höhe von 200 Euro, die Drittplatzierten und der Sonderpreis erhielten einen Gutschein in Höhe von 100 Euro. Die Gutscheine wurden von waterfront e.V. Förderverein der HCU Hamburg, dem zur Verfügung gestellt.